21. Februar 2019. Die niedersächsische Gemeinde Lamspringe ist die 100. Zeichnungskommune.
Lamspringe ist eine von zwölf Modellkommunen, die im Rahmen des Projekts „Global Nachhaltige Kommune in Niedersachsen“ bis Ende 2019 lokale Nachhaltigkeitsstrategien erarbeiten wollen. Mit der Unterzeichung der Musterresolution „2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten“ des Deutschen Städtetags und der deutschen Sektions des Rats der Gemeinden und Regionen Europas hat Lamspringe nun bereits ein deutliches Zeichen gesetzt.
Auch andere Kommunen können Verantwortung für die Erreichung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) übernehmen und entwicklungpolitisch aktiv werden.
„Warum müssen überall die gleichen tristen Wohnklötze entstehen“ fragt sich die F.A.Z.-Wirtschafts-Autorin Nadine Oberhuber in Ihrem Beitrag vom 26.04.2017. Sie meint „Unambitioniert“ ist noch das harmloseste Wort der Betrachter für die Klotzarchitektur“. Als Hauptursache zitiert sie ihren F.A.Z.-Kollegen und Architekturkritiker Niklas Maak der eine „radikale Ökonomisierung des Bauens“ beobachtet, ähnlich wie die Bundesstiftung Baukultur.
Auch die Nachhaltigen Siedlungen können sich diesem Renditedruck nicht entziehen und werden zunehmend einfallsloser, wie ich in meinen Beobachtungen in den letzten 20 Jahren leider feststellen muss. „Schön ist das nicht“, wie das Gerhard Matzig in seinem Beitrag vom 16.4. am Beispiel des Münchner Wohnungsbaus pointiert dargelegt hat.
Programm
11.15 Uhr Offizielle Eröffnung und Segnung des Hauses
ab 12.00 Uhr Bauexperten beraten Sie den ganzen Tag, zu den Themen „Gesundes Bauen & Wohnen“, „Innovative Haustechnik“ sowie „Individuelle & Moderne Architektur“
Experten – Vorträge im Foyer der FertighausWelt
12.00 Uhr „Wohngifte kommen uns nicht ins Haus“
13.00 Uhr „Ganzheitliche Architektur Teil 1 – Hauskonzepte“
14.00 Uhr „Mein Bad – Meine Wellnessoase: Relaxen & Wohlfühlen“
15.00 Uhr „Ganzheitliche Architektur Teil 2– Innenraumdesign“
Als Baufritz-Besucher erhalten Sie an der Kasse freien Eintritt – sagen Sie einfach „Baufritz“!
Regulatorischer Rahmen jedoch weiterhin unpassend für breiten Markteinsatz von Energiespeichern.
Die jährlich vom BVES veröffentlichten Branchenzahlen zeigen im Rückblick auf das Jahr 2020 und in der Prognose für 2021 eine grundsätzlich positive Entwicklung auf. Über alle Technologien und Segmente ist der Umsatz der Energiespeicherbranche im Jahr 2020 um über 10 Prozent auf EUR 7,1 Mrd. gewachsen.
Wachstumstreiber sind die Trends zu Systemintegration, flexibler Sektorenkopplung und Elektromobilität insbesondere in den Bereichen Haushalt und Gewerbe. Allein 300.000 Heimspeicher sind mittlerweile in den Haushalten installiert und sorgen für eine sichere Eigenversorgung mit grüner Energie in den Sektoren Strom, Wärme und Mobilität. 300.000 Hausspeicher stehen für eine Bereithaltung von 2,3 GWh grünem Strom, ausreichend für die jährlichen Wäschegänge von über 20.000 Haushalten oder um über 170-mal mit dem E-Auto um die Erde zu fahren.
Urban Windelen, Bundesgeschäftsführer BVES: „Ein Zubau von über 100.000 allein an Hausspeichern in einem Jahr ist ein tolles Ergebnis. Und gleichzeitig ein deutliches Signal, dass die Bürger in Haushalt, Gewerbe und Industrie zunehmend auf Speichertechnologien setzen wollen, um ihre Energieversorgung sicher, grün und kosteneffizient zu gestalten. Dieses Signal sollte endlich auch die Politik hören und der deutschen hochinnovativen Speicherbranche passende Rahmenbedingen für ihre Produkte geben. Allein auf den Netzausbau zu setzen und die Menschen in ein veraltetes Energiesystem zu quetschen, wird für eine erfolgreiche Energiewende nicht ausreichen.“
Während das Haushaltssegment überproportional auch im Corona-Jahr 2020 wachsen konnte, musste die Sparte Industrie- und Gewerbespeicher pandemiebedingt einen Rückgang von etwa 20 Prozent hinnehmen. Auch dem internationalen Trend zum verstärkten Einsatz von Großspeichern in der Systeminfrastruktur entzieht sich Deutschland weiterhin. Dieses Marktsegment stagniert auf niedrigem Niveau. Der Trend zu Wasserstofflösungen findet in Deutschland ein schwieriges Umfeld vor, so dass Marktanwendungen im industriellen Maßstab sich (noch) nicht durchsetzen können. Eine gute Entwicklung zeigen dagegen thermische Speichersysteme, die insbesondere in der Industrie zunehmend Anwendung finden und zur Dekarbonisierung beitragen.
Insgesamt erwartet die Branche für 2021 im Industriesegment eine deutliche Erholung des Speichermarktes. Treiber sind hier speziell die flexible Sektorenkopplung in Richtung Wärme, der Trend zur Elektromobilität mit cleveren Ladelösungen inklusive Speicher sowie Eigenversorgungslösungen mit grünem Strom bis zu grünem Wasserstoff.
„Ohne Energiespeicher fehlt der Energiewende was. Das wird zunehmend offenbar. Technisch kann die Branche so ziemlich alles. Verschiedene Technologien für alle Sektoren und alle Anwendungen sind fertig und einsatzbereit. Jetzt müssen nur endlich die regulatorischen Bremsen gelöst werden. Insbesondere wenn wir die heimische technische Exzellenz und hohe Wertschöpfung der Branche in Deutschland und Europa sichern und unterstützen wollen.“, so Urban Windelen.
Die BVES Branchenzahlen 2021 sind über diesen Link erhältlich.
Anlass der Veröffentlichung bietet die internationale Konferenz ENERGY STORAGE SYSTEMS 2021, organisiert vom BVES in Kooperation mit Energy Storage Europe und EUROSOLAR e.V. Im Rahmen der zweitägigen Onlinekonferenz ENERGY STORAGE SYSTEMS 2021 finden parallel Diskussionsrunden und Workshops zu aktuellen Trends der Speicherbranche statt.
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