3:42 min., 9.2019
Projektinfos: https://sdg21.eu/db/muenchen-riem
Schlagworte: DE-News, Filme, Filme < 4 Min, News-Blog Bayern, Siedlungen, Wohnbau
3:42 min., 9.2019
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Eine aktuelle Studie der Energy Watch Group und der finnischen Universität LUT zeigt, wie die Energiewende mit 100% Erneuerbaren Energien in Europa realisiert werden kann. Demnach würden die Treibhausgasemissionen vor 2050 auf Null reduziert und es würde deutliche finanziellen Vorteile gegenüber dem konventionellen fossil-nuklearen System mit sich bringen.
Pdf-Download: http://energywatchgroup.org/…2018/12/Key-findings_100-renewable-Transition-across-energy-sectors-Europe.pdf
Schlagworte:
100% EEs, Bau- und Betriebskosten, DE-News, Erneuerbare, Klimaschutz, Nachhaltiges Wirtschaften, Neue Bücher und Studien, News-Blog Europa (ohne DE), Umweltpolitik, Ökologie, Ökonomie
Zur heutigen Kabinettssitzung und der dabei geplanten Befassung mit dem Entwurf eines Deutschen Ressourceneffizienzprogramms III (ProgRess III) erklären Dieter Janecek, Sprecher für Industriepolitik und digitale Wirtschaft, und Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Umweltgesundheit:
Mit ProgRess III tritt die Bundesregierung auf der Stelle. Zwei Ressourceneffizenzprogramme der Bundesregierung konnten nicht verhindern, dass der deutsche Rohstoffverbrauch weiterhin steigt. Es ist absehbar, dass auch das dritte Ressourcenprogramm der Bundesregierung daran nichts ändert. Auch ProgRess III bleibt ein längliches Sammelsurium von Plänen, Ankündigungen und Prüfaufträgen.
Der Großteil der Maßnahmen beschränkt sich auf unverbindliche Informations- und Beratungsinstrumente. Daneben wird zum Teil auf laufende Prozesse verwiesen oder es werden Maßnahmen aufgeführt, zu denen die Bundesregierung ohnehin verpflichtet ist, zum Beispiel im Hinblick auf die Umsetzung von EU-Richtlinien. Es fehlen konkrete Gesetzesinitiativen und mit substanziellen Finanzmitteln unterlegte Förderprogramme.
Die deutsche Industrie hat beim Verbrauch metallischer Rohstoffe weltweit eine zentrale Rolle. Bei Aluminium und Kupfer ist sie zum Beispiel die drittgrößte Verbraucherin. Entsprechend groß ist die Verantwortung Deutschlands. Leider bleibt offen, um wieviel die Zunahme des Rohstoffverbrauchs national und europäisch reduziert werden soll. Ohne ein konkretes Reduktionsziel lässt sich jedoch schwer ein Pfad nachverfolgen oder überprüfen.
Die reine Konzentration auf Rohstoffeffizienz führte in der Vergangenheit zu Rebound-Effekten. Wir brauchen deshalb dringend eine echte Rohstoffwende, die nicht nur zu einer relativen, sondern zu einer absoluten Verminderung des Ressourcenverbrauchs führt. Die Grünen haben bereits im vergangenen Jahr in ihrem Antrag zu einer Rohstoffwende gefordert, den Ressourcenverbrauch um den Faktor 10 bis 2050 zu senken.
Außerdem setzen sich die Grünen dafür ein, das Ressourceneffizienzprogramm in einen Aktionsplan zur Kreislaufwirtschaft zu überführen. Darin enthalten sein müssten unter anderem gesetzlich verankerte Abfallreduktionsziele sowie eine Ausweitung der Herstellerverantwortung auf Produktgruppen wie Baustoffe, Möbel und Textilien.
Quelle: PM vom 17.6.2020
Schlagworte:
Baustoffe / Konstruktion, DE-News, Faktor X / ResScore, Ressourceneffizienz, Stadt, Umweltpolitik
In Schweden entsteht ein Wohnhaus, das baulich speziell auf Radfahrer zugeschnitten ist. Malmö gilt als die fahrradfreundlichste Stadt Schwedens. 30 Prozent der Einwohner nutzen hier täglich ein Fahrrad, Bike-Sharing boomt. Bald hat Malmö für Radfahrer aber noch mehr zu bieten: Mitten in der Innenstadt entsteht derzeit das erste Haus, das komplett auf die Bedürfnisse von radelnden Bewohnern angepasst ist.
Entworfen wurde das OHBOY! Fahrradhaus vom Architekturbüro Hauschild + Siegel. Die Architekten kennen sich aus mit radfreundlichen Lösungen – schließlich sitzen sie in Malmös „Nachbarstadt“ Kopenhagen, der fahrradfreundlichsten Europas.
Lesen Sie auf WIWO den ganzen Beitrag vom 14.9.2016.
Schlagworte:
Bike-/Velo-City, News-Blog Europa (ohne DE), News-Blog Schweden
„Gut gedämmte und energieeffiziente moderne Wohnungen müssen für Ärmere bezahlbar bleiben. Dies ist ausschlaggebend, so DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann beim Fachforum „Urbane Räume im Klimawandel“, damit es zu keiner Spaltung der Gesellschaft kommt. Er betonte außerdem, wie wichtig es für eine klimaneutrale und ressourcenschonende Quartiersentwicklung ist, verstärkt auf Holzbau zu setzen, Betonbauten hingegen zurückzudrängen. „Wenn schon Beton, dann nur Recyclingbeton“, unterstrich Bottermann.“
Dr. Lars Grotewold, Klimaschutzexperte der Mercator Stiftung, sprach sich für eine Verkehrswende in den Städten aus. Allen Effizienzbemühungen zum Trotz verursache der Verkehr noch immer so viel Emissionen wie vor 25 Jahren. Grotewolds ambitionierte Forderung: „Bis Mitte des Jahrhunderts muss der Verkehrssektor komplett CO2-frei sein.“
Quelle: Newsletter DBU- aktuell Nr. 5/2016
Schlagworte:
DE-News, Holzbau, Klimaschutz, Mobilität, Umweltpolitik