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Ökosiedlung Düsseldorf-Unterbach

Die Siedlung im Jahr 2018
© Foto: Bundesverband GebäudeGrün

40627 Düsseldorf-Unterbach: Ökosiedlung, Architekten: Bookhoff und Rentrop (Hannover), 30 WE, Gemeinschaftshaus, Gemeinschaftswerkstätten, WW-Solaranlage, Versorgungsschacht begehbar unter den Hauszeilen, viel Eigenleistung, 750 Euro/m² Wohnfläche + Gemeinschaftsanlagen, Bezug: 1988

Straße Am Langenfeldbusch 37 Ausführliche Projektbeschreibung
als pdf [Hinrichs et al. 1996]Fotos auf der
Webseite
Europäische Holzroute”
Standort Stadtrandlage im kleinstädtisch geprägtem Stadtteil Unterbach im Südosten Düsseldorfs
Gebäudeart(en) Neubau-Siedlung mit zwei- bis dreigeschossigen Einfamilienreihenhäusern in Zeilenbauweise, ein Gemeinschaftshaus
Eigentumsform(en) Eigentum
Lage (Projekt) Wohngebiet
Größe 30 WE auf 1,1 ha
Bewohner ca. 120
Bauzeit 1987-1989 Planungsbeginn 1985
Ökologie
Ab/Wasser Regenwasserversickerung
Abfall Kompostierung
Energie/Klima Niedrigenergiebauweise. Wintergärten. 2 zentrale Heizungsanlagen mit Brennwerttechnik. Sonnenkollektoren für Warmwasser. Siedlungsöffentliche Verbrauchsabrechnung.
Baubiologie Holzständerbauweise, Mineralwolle
Verkehr zentrale Parkanlage, autofreier Innenbereich/autofreie Wohnwege
Außenanlage Grasdächer, wenig versieglte Fläche, sehr verdichtetes Bauen. Naturnahe Freiraumgestaltung
Ökonomie
Soziokulturelles Enger Zusammenhalt der Bauherrengruppe in der Planungs- und Bauphase, intensive Nachbarschaft in der Nutzungsphase. Gemeinschaftshaus, Holzwerkstatt, ökol. Einkaufsgemeinschaft (Grashalm e.V.). Die Siedlung wurde von den Bewohnern aus dem Umfeld einer Waldorfschule initiiert.
Anmerkung Umweltspreis 2019 der Stadt Düsseldorf
Förderpreis der Karl-Kübel-Stiftung.
Folgeprojekt von Laher Wiesen
Ansprechpartner Bürgerinitiative: Familie Priester, Am Langenfeldbusch 51, Düsseldorf
Architekt: Bookhoff + Rentrop, Ewige Heide 1, 30161 Hannover
Literatur Gay, Glory; Leine, Michelle; Winter, Maxmilian (2018): Das Leben in einem „Ökodorf“ als Ausdruck präfigurativer Politik – Eine Analyse der Lebensweisen der BewohnerInnen einer ökologischen Siedlung in Nordrhein-Westfalen. Bochum https://engagementforschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de/?p=345
– Hinrichs, Carl Friedrich; Hein, Sissy; Hoffmann, Birgit (1996): Leitbilder für ökologisches Bauen. Auswertung realisierter Siedlungen und Einzelhäuser. S.39-49. Saarbrücken: Akademie für Bauökologie, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
– Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie (Hg.) Familie und Wohnen. Dokumentation zum Karl Kübel Preis 1996, Bensheim
– Arbeitsgemeinschaft Holz e.V. (1991): Informationsdienst Holz, in: Deutsche Bauzeitschrift, S.1-8.
– Deters, Karl 1991: Analyse ausgeführter alternativ-ökologischer, kostengünstiger Gebäude und ihrer Abhängigkeiten von den Randbedingungen der Grundstücke. S. 52-57. Hannover: Institut für Bauforschung – Mitschrift von Seminar und Ökologischer Siedlungsbau in der BRD Uni/GHS Essen 1989


Zuletzt aktualisiert: 2. August 2021

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