Thema: Wintergarten / Glashaus


Permakultur-Siedlung „EVA Lanxmeer“ in Culemborg

NL – Culemborg: mit 240 Häusern ist es die größte Permakultur-Siedlung in Europa und weltweit. Sie wurde mit dem Ziel gebaut, dort möglichst umweltfreundlich und selbstverwaltet zu leben. Die Gründerin Marleen Kaptein war von Beginn an überzeugt, dass Menschen die Möglichkeit haben sollten, ihre Umgebung zu gestalten und Verantwortung zu übernehmen. Fertigstellung: 2009


Neubau des Umweltbundesamt in Dessau

Bild 11106844 Dessau-Roßlau: Neubau des Umweltbundesamt. Planung: sauerbruch & hutton architekten. Dessau ist seit dem Jahr 2005 Hauptsitz des Umweltbundesamtes. Hier arbeiten etwa 900 der rund 1.500 Beschäftigten in einem modernen und nach ökologischen Maßstäben erbauten Bürogebäude. Auszeichnung 2009 mit dem Deutschen Gütesiegel für nachhaltiges Bauen in Gold. Das Gütesiegel des Bundesbauministeriums und der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen zeichnet vorbildliche Verwaltungs- und Büro-Neugebäude aus.


Ökosiedlung Huckstorf

18059_huckstorf18059 Huckstorf: Wohngesunde, ökologische Baustoffe, Dachbegrünungen. Architekt: Gerd Vogt, Rostock. Umweltpreis des Landtages 1999/2000


Ökosiedlung Allermöhe

0121035 Hamburg-Allermöhe: 36 realisierte WE in Doppel- und Reihenhausbebauung, eine der älteren Öko-Siedlungen in Deutschland; weitegehnd erstellt von 1985- 96, das letzte Haus entstand 2003. Komposttoiletten, Schilfkläranlage, Baubiologische Materialien. „Interessengemeinschaft Ökologisches Bauen Allermöhe“, Planung/Bauleitung: J. Lupp Architekt; Vollbracht und Bäumer Architekten; T. Keidel, M. Uhlenhaut, Hamburg; Cordes, Rotenburg/ Wümme. Auszeichnungen Holzbaupreis Norddeutschland 1988.


Grasdachsiedlung “Laher Wiesen” in Hannover

30659 Hannover-Bothfeld: Planung: Bookhoff und Rentrop, 69 WE, sehr hoher Eigenleistungsanteil, Grasdach, Baukosten: 550 Euro/m² (ohne Eigenleistungsanteil), Gesamtbaukosten: 950 Euro/m², Bezug: 1984 bis 1987


Düsseldorf-Unterbach

bb740627 Düsseldorf-Unterbach: Ökosiedlung, Architekten: Bookhoff und Rentrop (Hannover), 30 WE, Gemeinschaftshaus, Gemeinschaftswerkstätten, WW-Solaranlage, Versorgungsschacht begehbar unter den Hauszeilen, viel Eigenleistung, 750 Euro/m² Wohnfläche + Gemeinschaftsanlagen, Bezug: 1988


Akademie Mont Cenis in Herne

Unbenannt-444649 Herne: Es handelt sich hierbei zwar nicht um eine Siedlung, aber das Konzept ließe sich ebenso auf Wohnraum übertragen. Das Naturhuset-Wohnhaus von Bengt Warne in Stockholm war eines der ersten Pioniergebäude, die das Haus-in-Haus-Prinzip mit einer Hülle aus Glas umgesetzt hatte. Auch das Studierenden-Wohnheim ESA in Kaiserslautern ist so gebaut. Das Projekt in Herne ist allerdings in dieser Form das Spektakulärste seiner Art.
Das in Partnerschaft vom deutschen Architekturbüro HHS Planer & Architekten AG und vom französischen Architekturbüro Jourda & Perraudin (Francoise Helene Jourda und Gilles Perraudin) geplante Gebäude ist von einer gläsernen Klimahülle umschlossen, die ein mediterranes Klima, ähnlich dem in Nizza, erzeugt. Dieses ist durchschnittlich 5 °C wärmer als die Außentemperatur. Wasserspiele, Erdkanäle und große Tore verhindern im Sommer ein Überhitzen. Die Solaranlage im Dach, ist die damals größte gebäudeintegrierte Anlage ihrer Art gewesen. Die Stützen im Inneren bestehen aus 56 Fichtenstämmen. Fertigstellung: 1999


Ökosiedlung Köln-Blumenberg

köln_250827 Köln-Blumenberg: Architekt: Reimund Stewen, mit passiver Solarnutzung, natürliche Bautechnik (Holzskelettbauweise mit 20% Lehm- und 80% Strohausfachung), sparsamer Umgang mit Grund und Boden, soziale Vielfalt und Kostenersparnis durch gemeinschaftliches Bauen, Einsatz von ökologischer Haustechnik, Müllsammlung, Recycling, Einrichtung von Privatgärten. Fertigstellung: 1989


Haus-Heyden-Hof

oekosiedlung_haus_heydenhof52134 Herzogenrath-Kohlscheid: zeitgleich mit der baubiologischen Siedlung “Schafbrühl” in Tübingen entstanden, gelten diese beiden Siedlungen als die ersten ökologischen Siedlung in Deutschland. Der “Haus Heydenhof” liegt in direkter Nachbarschaft zur “Alten Windkunst“. Fertigstellung: 1985


Gewerbepark “Öko-Zentrum NRW”

Hamm559073 Hamm: Öko-Gewerbepark / Öko-Zentrum NRW. Neugestaltung von 50 ha ehem. Idustriebrache, u.a. (Öko-)Obi-Baumarkt, Holzhaushersteller, Fortbildungszentrum und Gründerzentrum von HSS Planer und Architekten (Kassel), Messehalle, etc.


ESA-Studierendenwohnheim Kaiserslautern

267659 Kaiserslautern: ESA (Energiesparendes Studierenden-Wohnheim): geplant und gebaut mit Studierenden, “Haus im Haus”-Prinzip (in Anlehnung an Bengt Warns “Naturhuset”), 20 Zimmer eine Küche und weiter Aufenthaltsräume, vielfältige Bepflanzung des Wintergartens, Recyclingbaustoffe, Solaranlage für Warmwasser, jedes Zimmer hat auch eine Privat-Terasse oder Sitzplatz im Gewächshaus


IGA-Bauausstellung Stuttgart

iga-stuttgart_270191 Stuttgart: Bauausstellung „Wohnen 2000“ zur IGA-Bundesgartenschau 1994, 100 WE, Syszkowic & Kowalski, HSS, LogID, Mecanoo, Tegnestue Vandkunsten und weitere Architekten, Fertigstellung: 1993


Baubiologische Siedlung „Schafbrühl“

372074 Tübingen: mit 111 Wohnungen ist es die erste große Ökosiedlung in Deutschland, GFZ 0,9, Freiraumgestaltung nach H. Kügelhaus, Baubiologie, Holzdecken, Naturkostladen, Naturheilkundepraxis, sozialer Wohnungsbau, Planungsteam: Eble, Sambeth, Oed, Häfele, die erste große Ökologische Siedlung in Europa. Seit 2018 steht die Pioniersiedlung unter Denkmalschutz. Fertigstellung: 1985


Reihenhäuser “Grüne Solararchitektur”

72_LogID72121Tübingen: Architektur: LogID (Dieter Schempp). Die Wintergärten sind zentrales Element der vier Reihenhäuser, sowie der “Grünen Solararchitektur”. Die Fenstergläser haben einen k-Wert von 1,4. Die erwärmte Luft der Wintergärten kann über Faltelemente in die Wohnräume gelangen oder über temperaturgesteuerte Ventilatoren. Die Häuser werden darüber hinaus über Fernwärme versorgt. Fertigstellung: 1988


Matzinger-Wohnhöfe Offenau

74254_Offenau74254 Offenau: Wohnhöfe nach dem Konzept von Fritz Matzinger Österreich; 2 x 8 WE um zwei Wohnhöfe (31 Erwachsene/ 30 Kinder), 200 m² großer Wohnhof mit komplett zu öffnendem Dach, Gemeinschaftsräume: Spielecke, Spielplatz, gemeinschaftlicher Wintergarten, Fahrradabstellräume, Besucherzimmer, Sauna, Gemeinschaftswerkstatt; Naturarztpraxis; Architekturbüro; Buchhaltungsservice; Bezug: 1986. Karl Kübel Preis 1996


Solarhäuser „Auf der Staig“

solarhäuser_donaueschingen78166 Donaueschingen: Öko-Siedlung „Auf der Staig“, Architektur: Lutzuweit (Donaueschingen), Solararchitektur mit Wintergarten, Transparente Wärmedämmung, 8 WE, Fertigstellung: 1993


SolarCampus, ehem. “Solar-Fabrik” in Freiburg

79111 Freiburg: Neubau des europaweit ersten CO2-neutralen Verwaltungs- und Produktionsgebäudes für Solarmodule der Firma Solar-Fabrik AG. Die Firma SolarFabrik ging 2015 insolvent. Unter der Marke “Solar-Fabrik” werden bis heute Solarmodule angeboten. Die Firma hat ihren Sitz in Wiesen (Bayern). Heute ist der “M10 SolarCampus” im Gebäude. Fertigstellung: 1999


COOP Leutkirch

88212_Leutkirch88299 Leutkirch: Architektur: Lichtblick-COOP Arnold Dransfeld, 6 Einzelhäuser, Wärmedämmung aus Kali-Wasserglasgedrängten Holzspähnen, Holzschnitzel-Einzelöfen, Sonnenkollektoren, vorgefertigte Holztafelbauweise, 950 Euro/qm Wohnfläche (inkl. Grundstück) Bezug: 1995


Gewerbehof “Prisma” Nürnberg

2-wintergarten-innen-290443 Nürnberg: Planung: Joachim Eble Architektur. Bauträger: Karlsruher Lebensversicherung AG. Außergewöhnliche Farbgestaltung. “Stadtoase” in einem intensiv städtisch genutzten und versiegelten Stadtbezirk. Naturklimaanlage mit Wasserkonzept (Ramboll Studio Dreiseitl). Büros und Gewerbe in den unteren Geschossen. Ein Geschosswohnbau und Maisonettenwohungen im DG mit zusammen 61 WE. Teilweise in Brettstapelbauweise, hoher baubiologischer Standard. Fertigstellung: 1997


Gewerbehof “Arche”

1 Gesamtansicht60486 Frankfurt-Westbahnhof: “Arche”, Architekten: Eble + Sambeth (Tübingen); Bauträger: Karlsruher Versicherungen AG, Soziokulturelles Zentrum, Initiativenhaus, Gewerbehof, Bistro-Vollwertcafe, Naturklimaanlage (begrüntes Glashaus mit Wasserspielen), Kindertagesstätte, Regenwasseraufbereitung für die Toilettenspülung, etc.; Vorläuferprojekt des Prisma-Gewerbehofes in Nürnberg. Bis Ende 2012 wurde das gesamte Gebäude über die Abwärme der taz-Druckerei (via Gaswärmepumpe Wärme) versorgt.


Ökosiedlung „Frasenweg“

frasenweg-0134128 Kassel: Ökologische Siedlung „Frasenweg“, Hegger, Hegger-Luhnen, Prof. Gernot Minke, Kassel, 36 WE, GFZ 0,7, Lehm und Holzständerbau, konsequente Verwendung recyclingfähiger und energiesparender Baustoffe, Dachbegrünungen, Erdhügelhäuser, Regenwassernutzung, Wintergärten


Biosolare Wohnanlage Zuffenhausen

70_Zuff70435 Stuttgart-Zuffenhausen: Biosolare Wohnanlage «Am Stadtpark», 73 WE, organisches Wohnhöfekonzept; Joachim Eble Architektur, Fertigstellung: 1991