Kategorie für Blog: Soziales / Kultur


BBSR-Veröffentlichung “Soziale Mischung und gute Nachbarschaft in Neubauquartieren”

Cover: BBSR, 2020Das Institut für Stadtplanung und Sozialforschung WEEBER+PARTNER (Stuttgart) untersuchte 16 Fallbeispiele und befragte dafür Verantwortliche in kommunalen, genossenschaftlichen und privaten Wohnungsunternehmen. Die Projekte zeichnen sich durch eine große Bandbreite planerischer und baulicher Ansätze aus. Soziale Vielfalt setzt der Studie zufolge bauliche Vielfalt voraus: In den Neubauquartieren entstanden unterschiedlich große und vielfältig geschnittene Miet-, Sozial- und Eigentumswohnungen. Sie sind – selbst innerhalb von Gebäuden – sozial gemischt, wobei sich die jeweiligen Anteile im Quartier aus lokalen Erfordernissen ableiten. Die Neubauquartiere bieten auch Platz für gemeinschaftliche Wohnformen, etwa für ältere und pflegebedürftige Menschen. Und sie zeichnen sich durch ein ansprechend gestaltetes und grünes Wohnumfeld aus. Konzeptvergaben fördern die Planung und Umsetzung solcher Vorhaben: Durch sie werden Grundstücke nicht nach Höchstpreis, sondern für das beste Konzept vergeben.


BBSR-Veröffentlichung zu Konzeptvergaben im Quartier

Coverbild.: BBSR, BMIKonzeptverfahren etablieren sich für Lagen mit Entwicklungspotenzialen zunehmend als ein weiteres Instrument der kommunalen Bodenpolitik. Dabei wird die Liegenschaft nicht nach dem Höchstpreis vergeben, sondern nach dem Konzept, das die nachhaltigsten Ansätze zur Weiterentwicklung des Quartiers verspricht. So bieten die Verfahren den Kommunen Lösungsansätze für zwei aktuelle und dringende Problemstellungen: den Bedarf nach einer qualitativ und baukulturell hochwertigen Stadtentwicklung und nach bezahlbarem Wohnraum.


UmweltBank entwickelt nachhaltiges Stadtquartier in Nürnberg

Die UmweltBank hat das ehemalige GfK-Gelände am Nürnberger Nordwestring erworben. Das Unternehmen plant ein ökologisch und sozial nachhaltiges Stadtquartier mit Wohnraum, Kita, Gewerbe und öffentlichen Grünflächen. Der neue Hauptsitz der grünen Bank wird ebenfalls Teil des Quartiers. Der bisherige Eigentümer, ein Joint Venture aus Pegasus Capital Partners und Art-Invest Real Estate, hatte in den vergangenen Jahren bereits ein städtebauliches Konzept entwickelt und mit der Stadt Nürnberg abgestimmt. Die UmweltBank möchte dieses Konzept entsprechend ihren eigenen Anforderungen im Schulterschluss mit der Stadt weiterentwickeln.


Bundespreis Umwelt & Bauen für das Quartier WIR in Berlin

Begründung
“Das Quartier WIR in Berlin zeichnet sich nicht nur durch die hohe Energieeffizienz (KfW 40 Standard) und die Verwendung von Holz als nachwachsender Rohstoff für die Baukonstruktion aus, sondern auch durch den gemeinschaftlichen Planungsprozess, der zu unterschiedlichen Wohnkonzepten und zur Integration unterschiedlicher sozialer Gemeinschaften führte. Gemeinschaftsflächen und Gemeinschaftseinrichtungen wie Bewohnerwerkstatt, Schwimmbad, Quartiersplatz und Kita, ermöglichen eine lebendige und vielfältige Nachbarschaft. Hierzu gehören auch eine Demenz-Wohngemeinschaft sowie Träger für Jugendarbeit und Flüchtlingsgruppen. Die fünf Mehrfamilienhäuser wurden mit einer Holzskelettbauweise und die Fassade in Holztafelbauweise realisiert. So entstanden flexible Grundrisse, die eine gute Umnutzungsmöglichkeit bieten.”

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Crowdfunding-Kampagne für das ESA-Wohnheim gestartet

Das beliebte ESA-Wohnheim auf dem Campus der TU Kaiserslautern (TUK) ist stark sanierungsbedürftig. Das Renovierungskonzept der Stiftung für die TUK sieht vor, dass der einstige Experimentalbau zum CO2-neutralen Gebäude wird. Noch sind die für die Arbeiten veranschlagten Kosten nicht komplett eingeworben. Daher beteiligen sich die ESA-Bewohner*innen mit einer Crowdfunding-Kampagne, die seit 13. September auf der Plattform Startnext zu erreichen ist.


Klimawandel: Fachgesellschaften aquatischer Ökosystemforschung aus der ganzen Welt rufen zu sofortigem Handeln auf

„Die Wasserressourcen der Welt sind derzeit der größten Bedrohung in der Geschichte der Menschheit ausgesetzt“, schreiben Gewässerökologen in ihrem aktuell erschienenen Statement-Papier. Über hundert Fachgesellschaften aquatischer Ökosystemforschung rund um den Globus haben die gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Darin zeigen die Forscher*innen auf, welche dramatischen Effekte der Klimawandel auf Gewässerökosysteme weltweit hat. Sie fordern ein sofortiges konzertiertes Handeln von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, um das Fortschreiten des Klimawandels einzudämmen.


Mit Baukultur durch die Corona-Krise: Planungs- und Bauwirtschaft schlägt Vier-Punkte-Plan vor

Die Bundesarchitektenkammer (BAK) und die Bundesstiftung Baukultur haben stellvertretend für die Planungs- und Bauwirtschaft heute in Berlin ihren Vorschlag für ein „Innovationsprogramm Baukultur“ an die Politik übergeben.

Anne Katrin Bohle, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, nahm den Vier-Punkte-Plan entgegen. Die Verfasser regen darin Maßnahmen zur Überwindung der Corona-Krise an, die eine nachhaltige volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Wirkung entfalten.


Buchveröffentlichung “Postwachstumsstadt”

Konturen einer solidarischen Stadtpolitik

Anton Brokow-Loga (Hrsg.),
Frank Eckardt (Hrsg.)

Städte ohne Wachstum – eine bislang kaum vorstellbare Vision. Doch Klimawandel,
Ressourcenverschwendung, wachsende soziale Ungleichheiten und viele andere
Zukunftsgefahren stellen das bisherige Allheilmittel Wachstum grundsätzlich infrage. Wie wollen
wir heute und morgen zusammenleben? Wie gestalten wir ein gutes Leben für alle in der Stadt?


Merwede in Utrecht (NL)

Neubauviertel mit raumeffizienten Mobilitätsangeboten


2:14 Min. – 4.10.2018

An der Westseite des Merwedekanals entsteht in zentraler Lage unweit des Hauptbahnhofs von Utrecht ein neues nachhaltiges Stadtquartier. Ein städtebaulicher Plan zur Umgestaltung eines Industriegebiets am Kanal wurde von der Gemeinde Utrecht zusammen mit zehn Grundbesitzern ausgearbeitet. Der Plan sieht einen gemischten Stadtteil mit 17 Blöcken vor. Hier sollen 6.000 bis 9.000 Wohnungen für ca. 12.000 Bewohner entstehen. Das Gebiet soll ein Vorzeigeobjekt für gesundes und nachhaltiges Leben mit innovativen Konzepten für Recycling, Energieerzeugung, Klimaanpassung und Mobilitätslösungen werden. Größe: 60 ha. Geplante Fertigstellung: bis 2024
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BMU-/UBA-Bundespreis “Umwelt & Bauen“

21.01.2020 Alle reden über Nachhaltigkeit – auch die Baubranche. Den passenden Gesprächsstoff liefert ein Preis, den das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA) seit heute ausschreiben: Mit dem neuen „Bundespreis Umwelt und Bauen“, der 2020 erstmals vergeben wird, wollen die Initiatoren Projekte mit Vorbildcharakter in puncto Nachhaltigkeit auszeichnen – nicht nur in den klassischen Bereichen Bestand und Neubau, sondern zudem in fünf weiteren Kategorien. Bewerben können sich alle Akteure des Baubereichs. Teilnahmeschluss ist der 15. April 2020.


Deutsche Umwelthilfe und Deutscher Mieterbund legen Plan für sozialverträgliche und klimafreundliche Gebäudepolitik vor

Klimaschutz und sozialgerechtes Bauen und Wohnen müssen zusammengedacht werden – Rechtliche Regelungen im Mietwohnungsbereich und staatliche Förderpraxis unterlaufen Klimaziele im Gebäudebereich – Deutsche Umwelthilfe und Deutscher Mieterbund präsentieren 10-Punkte-Sofortprogramm für sozialverträgliche Gestaltung energetischer Modernisierung in Bestand und Neubau – Förderpraxis der KfW muss Realitätscheck unterzogen werden – Soziale Bestimmungen müssen um klimapolitische Anforderungen ergänzt werden


Neu erschienen: Handbuch “Urbane Produktion”

Ziel des Handbuches ist es, kommunalen Akteuren konkrete Werkzeuge an die Hand zu geben, mit deren Hilfe Produktion im städtischen Raum gehalten und angesiedelt werden kann. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojekt UrbaneProduktion.Ruhr wurde von Oktober 2016 bis Dezember 2019 erforscht, ob und wie es möglich ist, Produktion in die Stadt zurückzubringen.


rbb-Doku “Im Möckernkiez”

Deutschlands größtes genossenschaftliche Wohnprojekt in Berlin

28:58 Min. Video verfügbar bis: 02.12.2020. Erstaustrahlung am: 2.12.2019

In der Metropole leben, in einer großen Gemeinschaft, nach eigenen Regeln. Zentral, energiesparend, ökologisch, weltoffen, integrativ. Diesen Traum haben sich die Bewohnerinnen und Bewohner vom Möckernkiez in Berlin-Kreuzberg erfüllt.

Anmerkung der sdg21-Redaktion:
In der Doku sehen Sie
– schöne Luftaufnahmen des Wohnquartiers,
– anhand von Einzelportraits, wie es sich das Leben in einem solchen Wohnumfeld abspielt und was der Unterschied zum normalen Wohnen ist
– welche Vorteile das autofreie Mobilitätskonzept hat
– wie das ökologische Energiekonzept mit Solarstrom und BHKWs funktioniert, die Energiezentrale ist sehr beeindruckend!
– wie die Finanzierung als Wohnbau-Genossenschaft abläuft
– welche Finanzierungsprobleme es bei dem großen Genossenschafts-Projekt gab
– was es bedeutet Selbstbestimmung im Quartier umzusetzen
– und wie die Nutzungsmischung realisiert wurde

Infos zum Projekt
http://sdg21.eu/db/moeckernkiez-eg-berlin


Interview mit Rob Hopkins auf Arte

Rob Hopkins entwickelt seit fast fünfzehn Jahren eine Methode zur Vorbereitung unserer Gesellschaften auf die bevorstehenden Umwälzungen.

Video: 5 Min., verfügbar vom 6.12.2019 bis 8.12.2021


Bericht der Europäischen Umweltagentur „Zustand der Umwelt“ 2020

Zwar hat die europäische Umwelt- und Klimapolitik in den letzten Jahrzehnten dazu beigetragen, den Umweltzustand zu verbessern, doch sind die Fortschritte unzureichend, und die Aussichten für die Umwelt in den kommenden zehn Jahren sind laut dem Bericht „Die Umwelt in Europa – Zustand und Ausblick 2020en (SOER 2020)“ nicht positiv.

Der SOER 2020 ist die umfassendste Umweltbewertung, die jemals für Europa vorgenommen wurde. Er bietet eine schonungslose Momentaufnahme der Position Europas mit Blick auf das Erreichen der Politikziele für 2020 und 2030 sowie der längerfristigen Ziele und Ambitionen für 2050 für einen Wandel hin zu einer nachhaltigen, kohlenstoffarmen Zukunft. Der Bericht weist darauf hin, dass Europa in den vergangenen zwei Jahrzehnten bereits bedeutende Fortschritte bei der Eindämmung des Klimawandels durch eine Verringerung der Treibhausgasemissionen erzielt hat. Auch in anderen Bereichen zeigen sich Anzeichen für Fortschritte. Beispiele sind die Bekämpfung der Luft- und Wasserverschmutzung, neue Strategien gegen Plastikabfälle, Fortschritte bei der Anpassung an den Klimawandel sowie in den Bereichen Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie. Darüber hinaus addressiert die EU-Initiative für ein nachhaltiges Finanzwesen zum ersten Mal die Rolle des Finanzsektors für den notwendigen Wandel hin zu einer nachhaltigen Zukunft.


Patrick-Henry-Village: Zukunftsstadtteil mit grünem Herz

Dynamischer Masterplan für das Patrick-Henry-Village vorgestellt / Bürgerbeteiligung ab dem 9. Dezember Ein zentraler Park mit einem See im Zentrum, Vielfalt in der Architektur und bei der Nutzung von Gebäuden, Energieproduktion direkt im Quartier, eine Ringstraße, große Quartiersgaragen, der öffentliche Raum dafür stellplatzfrei – das sind nur einige Aspekte aus […]


Hamburgs neuer Klimaplan und neues Klimaschutzgesetz

Senat beschließt konkrete Maßnahmen für die kommenden zehn Jahre und setzt neue CO2-Ziele für 2030 und 2050

3. Dezember 2019. Der Senat hat heute mit einer Fortschreibung seines Klimaplans und einem neuen Klimaschutzgesetz zwei entscheidende Weichen gestellt, um die Klimaziele Hamburgs zu erreichen. Bis 2030 soll der CO2-Ausstoß um 55 Prozent sinken, bis 2050 soll Hamburg klimaneutral werden. Der Klimaplan beschreibt die Verantwortung und die jeweiligen CO2-Minderungsziele in den Sektoren „Verkehr“, „Private Haushalte“, „Gewerbe, Dienstleistung, Handel“ und „Industrie“. Er enthält eine Vielzahl konkreter Maßnahmen, die zu der erforderlichen Verringerung der CO2-Emissionen bis 2030 führen sollen. Der Entwurf des neuen Klimaschutzgesetzes schafft hierfür einen verbindlichen rechtlichen Rahmen.


Matching-Plattform “bring-together”

bring-together ist eine digitale Matching-Plattform für gemeinschaftliche Wohnprojekte und Gemeinschaftssuchende. Die Plattform ermöglicht Dir ein dynamisches Matching statt einer klassischen Anzeige. Auf diese Weise werden Bedürfnisse zusammengebracht. Dies erleichtert Dir das Finden von Gleichgesinnten und Deiner eigenen individuellen Wahlfamilie für gemeinschaftliches Wohnen. Die Plattform ist für Menschen, die das Wohnen und Leben in Gemeinschaft revolutionieren wollen. »Wir glauben, dass Gemeinschaften die einzige zukunftsfähige Lebensform sind, weil ein nachhaltiges, verbindliches und verantwortungsbewusstes Leben nur in Gemeinschaft möglich ist.«


“Ökodorf 7 Linden” ARD-Doku (58 Min.)

Titel “Es geht auch anders – Selbstbestimmt und nachhaltig leben”
Moderation: Jo Hiller


58:45 Min. Verfügbar bis 28.10.2024
Erstaustrahlung: 28.10.2019. Planet Wissen. ARD, SWR, WDR. UT.


Klimaschutzpreis für Faktor X-Siedlung

Die Stadt Eschweiler (Nordrhein-Westfalen) wurde mit dem Klimaschutzpreis „Klimaaktive Kommune 2019″ des Bundesumweltministeriums in der Kategorie 1: „Ressourcen- und Energieeffizienz in der Kommune“ ausgezeichnet. Die Stadt Eschweiler setzt sich mit ihren Faktor X-Baugebieten für mehr Ressourcen- und Klimaschutz ein.

 

Film über die Faktor X-Siedlung in Eschweiler:

(6:25 min.) veröffentlicht am 5.11.2019

Der Preis wird vom Bundesumweltministerium (BMU) vergeben im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI), das vom Deutschen Institut für Urbanistik gGmbh (Difu) umgesetzt wird.

Weitere Informationen über den Klimaschutzpreis „Klimaaktive Kommune 2019″ gibt es auf der Webseite der Nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung :
www.klimaschutz.de/stadt-eschweiler

Weitere Informationen über die Faktor X-Siedlung in Eschweiler:
https://sdg21.eu/db/neue-hoefe-duerwiss

Alle Faktor X-Siedlungen:
https://sdg21.eu/thema/faktor-x-siedlung


Franklin Village in Mannheim Doku-Video

1:22 min. Veröffentlicht: 7.2019

NIEMANDSLAND – eine Dokumentation über Menschen, die man an einem verlassenen Ort trifft. Ein Film über die Zukunft des Benjamin-Franklin-Village in Mannheim.

Mehr Informationen auf
https://niemandsland-film.com

Ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Mannheim, MWSP und GALLION.

Ein 2:15 min.- Einblick (Stand 9.2018) zu den Neubauten auf dem Gelände gibts hier:


Bezahlbares Wohnen. Beispiele aus NRW

“Wohnen: Wie geht es besser?” die story WDR von Justine Rosenkranz und Sara Wendhack.
Reportage
44 Min.,  verfügbar bis: 4.9.2020

https://www.ardmediathek.de/ard/video/die-story/wohnen-wie-geht-es-besser/…

Themen und Projekte:
– Alte Samtweberei in Krefeld
– Gemeinschaftliches Wohnprojekt (Cohousing) in Düren, 200 Wohnungen in 7 Gebäuden
– Studentisches Wohnen bei Senioren
– Köln: Kommunale Wohnbaupolitik für bezahlbares Wohnen. Aufstockungen, Baugemeinschaften


“Klimatarier” Klimabilanz-Rechner für Ernährungsstile

Mit dem vom ifeu-Institut Heidelberg entwickelte Klimabilanz-Rechner lassen sich die Treibhausemissionen von Lebensmitteln berechnen. Auf der Webseite finden sich außerdem Tipps und Hinweise wie man “Klimatarier” wird, also eine klimafreundliche Ernährungsweise realisieren kann. Berechnet wird der CO2-Foodabdruck. Das ist der Anteil seiner CO2-Emissionen, die durch Essen entstehen. Link www.klimatarier.com/de/CO2_Rechner


Leipzig Charta 2.0

Anne Katrin Bohle ist seit März 2019 Baustaatssekretä­rin im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Bis zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2020 soll die “Leipzig-Charta” zur “Leipzig Charta 2.0” weiterentwickelt werden. Die selbst in Fachkreisen wenig bekannte “Leipzig-Charta” beruft sich auf die Werte der “Mit- und Selbstbestimmung der Bürger, fordert die […]


UN-Nachhaltigkeitsgipfel: Umsetzung der Agenda 2030 kommt nur schleppend voran

Bereits vor dem UN-Nachhaltigkeitsgipfel ist klar: Die Umsetzung der Agenda 2030 kommt nur schleppend voran. Die Weltgemeinschaft braucht nun Taten statt Worte, um die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Der internationale Bericht zum Stand der SDG-Umsetzung zeigt, dass weltweit große Lücken bei der Umsetzung bestehen. Die Anzahl der Hungernden nimmt weltweit wieder […]


#CyclistsForFuture fordern: Weniger Autos + mehr Platz fürs Rad

Der Fahrradclub ADFC ist Unterstützer des globalen Klimastreiks der Bewegung Fridays For Future und ruft alle Sympathisanten des Radfahrens, Mitglieder, Förderer und regionalen Gruppen zur Beteiligung am Streik ab 20. September auf.

 

Nur mit einer Verkehrswende zugunsten der Auto-Alternativen und einer Verdreifachung des Radverkehrs seien die Klimaziele zu erreichen, so der ADFC. In zahlreichen Städten planen Gruppen von ADFC und Fridays For Future gemeinsame Aktionen.

Rebecca Peters, stellvertretende ADFC-Bundesvorsitzende, sagt:Der Verkehrssektor trägt bisher überhaupt nicht zur Erreichung der Klima- und Nachhaltigkeitsziele bei. Im Gegenteil, unsere Städte werden immer voller, stressiger, gefährlicher und schmutziger. Eine klimagerechte Mobilität bedeutet aber nicht, jetzt mit vereinten Kräften 47 Millionen E-Autos auf die Straßen zu bringen und weiterhin alle denkbaren Anreize dafür zu setzen, dass die Menschen selbst absurd kurze Strecken im Auto zurücklegen. Wir brauchen hochattraktive Angebote für den Rad- und Fußverkehr in Kombination mit einem top-ausgebauten ÖPNV – und viel weniger Autoverkehr, um die Lebensqualität in Stadt und Land zu sichern!“


Darmstadt beschließt „sozialgerechte Bodennutzung“

03.07.2019 In seiner Sitzung am 3. Juli 2019 hat der Magistrat die Einführung der Grundsätze zur „sozialgerechten Bodennutzung in Darmstadt“ (SoBoDA) und die Einrichtung einer zuständigen Projektgruppe beschlossen. Das Regelwerk ist ein Element der 21 Punkte des Maßnahmenbündels des Wohnungspolitischen Konzepts der Wissenschaftsstadt Darmstadt, das als neues übergeordnetes politisches Steuerungsinstrument […]


Vortrag Dr. Stefan Gärtner “Zukunft der Arbeit in der Stadt”

Zukunftsforum 2040 am 20.05.2019 in Freiburg

2:00:15 h

Weitblickend ist der Vortrag von Dr. Stefan Gärtner, IAT Gelsenkirchen (Minute 17 bis 56): Produktion in der Stadt: Chancen, Risiken und Ihre Einbindung in die städtische Wertschöpfung.

Darin werden Beispiele gezeigt, wie die Produktion wieder in die Stadt zurück geholt werden kann und wie Nutzungsmischung gelingen kann.


Deutscher Städtetag: Zusammenhalt in den Städten stärken, nachhaltige Mobilität forcieren und mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen

Die deutschen Städte halten einen stärkeren Zusammenhalt in der Gesellschaft für nötig und wollen dazu ihren Beitrag leisten. Der Präsident des Deutschen Städtetages, Oberbürgermeister Markus Lewe aus Münster, sagte zum Auftakt der Hauptversammlung des kommunalen Spitzenverbandes in Dortmund: “Zusammenhalten in unseren Städten – das ist Realität, Forderung und Hoffnung zugleich. […]