Cha­rak­te­ris­tik: Ökosiedlung

Ein filterbare Ansicht der Projektsteckbriefe finden Sie über www.oekosiedlungen.de, www.oeko.siedlungen.eu oder
Über https://sdg21.eu/oekosiedlungen.

In dieser Ansicht werden die Projekte in der Art eines Blogs angezeigt, das bedeutet, das neuere Datenbankeinträge oben stehen. Es werden Ihnen alle Siedlungen angezeigt, die sich als Ökologische Siedlung oder Ökosiedlung bezeichnen oder die entsprechende Konzepte umgesetzt haben.


Arkadien Winnenden

Foto: JEA, Tübingen71364 Winnenden: 129 Woheinheiten in Mehrfamilienhäusern, Kettenhäusern, Reihenhäusern und EFH auf einem innenstadtnahen Konversionsgelände (ca. 3,4 ha), einer ehemaligen Industriebrache, entstand das neue ökologisch-nachhaltige Quartier. Schwerpunkte des Konzepts sind eine sparsame Erschließung, ein zentraler See auch zur Regenwasserretention, ein detailliertes Oberflächen-und Grünkonzept, sowie ein mediterranes Farbkonzept. Fertigstellung: 2011


Ökologische Wohnsiedlung in Amersfoort Nieuwland

NL – Amersfoort: 90 Wohneinheiten als Doppel- und Reihenhäuser. Systembauweise mit vorgefertigten Elementen. Einsatz von ökologischen Materialien bei geringem Kostenrahmen. Planung: Joachim Eble Architektur, Tübingen, Projektentwickler: Baufonds Woningbouw. Fertigstellung: 2000


Wohnsiedlung KOKONI ONE (ehem. “Gut Buchholz”) in Berlin-Pankow

13127 Berlin-Pankow: Auf einem 23.000 qm großen Grundstück in Pankow-Französisch Buchholz wird eine Siedlung mit 83 Wohneinheiten mit zusammen ca. 12.000 m² Wohnfläche plus Gemeinschaftshaus entstehen. Es werden vorwiegend nachwachsende und wohngesunde Baustoffe wie Holz, Lehm und Stroh mit positiver CO2-Bilanz eingesetzt. Auf Verbundmaterialien wird generell verzichtet. Im Zentrum der Siedlung befindet sich eine Streuobstwiese mit Gemeinschaftshaus. Die Wärme- und Stromerzeugung in der Siedlung ist fossilfrei. Fertigstellung (geplant): 2022


Energie Plus Quartier Vellmar-Nord

34246 Vellmar-Nord: Der städtebauliche Entwurf mit etwa 550 Wohneinheiten auf 16 Hektar Grundstücksfläche sieht ein Mix aus freistehenden Einzelhäusern und Häusern in kompakterer Bauweise durch Doppel- und Reihenhäuser und Geschosswohnungsbau vor. In der Größe wird es eine der größten Plus-Energie-Siedlungen in Deutschland. Im Plusenergiekonzept werden Wärme, Strom und Mobilität berücksichtigt. Baubeginn: ab April 2020. Fertigstellung: ~2024


Permakultur-Siedlung „EVA Lanxmeer“ in Culemborg

NL – Culemborg: mit 240 Häusern ist es die größte Permakultur-Siedlung in Europa und weltweit. Sie wurde mit dem Ziel gebaut, dort möglichst umweltfreundlich und selbstverwaltet zu leben. Die Gründerin Marleen Kaptein war von Beginn an überzeugt, dass Menschen die Möglichkeit haben sollten, ihre Umgebung zu gestalten und Verantwortung zu übernehmen. Fertigstellung: 2009


Alte Giesserei, Winterthur

CH – Winterthur: Das Mehrgenerationenhaus Giesserei liegt in Oberwinterthur, im Stadtzentrum Neuhegi unmittelbar am Eulachpark. Es verfügt über 155 Wohnungen mit 1½ bis 9 Zimmern, 11 Joker-Zimmer (davon 3 Gästezimmer) und 14 Gewerbebetriebe, darunter ein Restaurant, eine Filiale der Stadtbibliothek Winterthur, zwei Kunstgalerien und ein Musikzentrum. Zu den 8 gemeinschaftlich genutzten Räumen gehören ein grosser Saal für interne und öffentliche Veranstaltungen, 2 Gemeinschaftsräume, 2 Waschbars, ein Musikübungsraum und 3 Werkstätten. Die Gebäude sind in ökologischer Holzbauweise erstellt und erfüllen den Minergie-P-Eco-Standard. Die Giesserei gilt mit nur 0,2 Parkplätzen pro Wohnung und 480 Veloständern als autofreie Siedlung. Grundstücksfläche: 11 000 m². Fertigstellung: 2013


Ökosiedlung Moldenhauer Hof

Foto: moldenhauer-hof.de16766 Kremmen-Hohenbruch: 8 Wohnparteien in Ökosiedlung als Mittelweg zwischen Stadtrand-Reihenhaussiedlung und Landkommune auf 57 ha Land.


Thomas-Müntzer-Siedlung

04249 Leipzig-Knauthain: 665 WE, Stadtplanung: Joachim Eble Architektur, dezentralen Siedlungseinheiten; Solarorientierung (90% der WE sind SSW oder SSO orientiert) und integriert in das Freiraumkonzept von sogenannten Landschaftskammern; Ressourcensparende Baulandnutzung mit minimiertem Erschließungsaufwand im Bereich der Wohnbebauung; Ökologische Flächennutzung mit hoher Natur- und Freilandqualität auf den siedlungsnahen Ausgleichsflächen.


Baumhäuser von Frei Otto in Berlin-Tiergarten

baumhaus_berlin10787 Berlin-Tiergarten: 26 WEs, Baumhäuser des Architekten Frei Otto (Stuttgart); entstanden im Rahmen der IBA 1987. Die Idee des individuellen, gestapelten Einfamilienhauses wird hier in vielfältiger Architektur umgesetzt. Fertigstellung: 1991


WEG “Am Rundling”

lebenstraum12487 Berlin-Johannisthal: 20 Häuser mit 22 Wohneinheiten (KfW 40-60) für 70 kleine und große Menschen, ökologisches Wohnprojekt. Stellplatzzahl: 0,3 PkWs/WE, 100 m² Sonnenkollektoren (50 kW), 23 kW Fotovoltaikanlage, 99 kW-Holzpelletanlage (mit Abgaswärmetauscher, nachgeschaltetem Rauchgaswäscher und Kondensatwärmetauscher), 600 m³-Grauwasseranlage, Fertigstellung: 2007


Gartenstadt Bornstedter Feld

14467 Potsdam: 19 Reihenhäuser am Rande des BUGA-Geländes, Fertigstellung: 2001. Ökologisches Brettstapel-Massiv-Holzhaus, Ökobilanz-Studie. Architekturbüro Brenne-Eble, Berlin. Bauherr: GSW, Berlin


Ökosiedlung Huckstorf

18059_huckstorf18059 Huckstorf: Wohngesunde, ökologische Baustoffe, Dachbegrünungen. Architekt: Gerd Vogt, Rostock. Umweltpreis des Landtages 1999/2000


Ökosiedlung Allermöhe

0121035 Hamburg-Allermöhe: 36 realisierte WE in Doppel- und Reihenhausbebauung, eine der älteren Öko-Siedlungen in Deutschland; weitegehnd erstellt von 1985- 96, das letzte Haus entstand 2003. Komposttoiletten, Schilfkläranlage, Baubiologische Materialien. „Interessengemeinschaft Ökologisches Bauen Allermöhe“, Planung/Bauleitung: J. Lupp Architekt; Vollbracht und Bäumer Architekten; T. Keidel, M. Uhlenhaut, Hamburg; Cordes, Rotenburg/ Wümme. Auszeichnungen Holzbaupreis Norddeutschland 1988.


Wohnpark Harckesheyde

22844 Norderstedt: 36 Reihenhäuser in Niedrigenergiebauweise, alle Dächer sind komplett begrünt, Blockheizkraftwerk. Fertigstellung: ~2002


Allmende Wulfsdorf

22926 Ahrensburg: Grundstücksfläche: 6,4 ha; 15 Häuser mit 1 – 14 Wohnungen mit hohem ökologischem Standard (110 WE); 40% der bebauten Fläche Gewerbenutzung. Größte Wohnprojekt mit Wohnen und Arbeiten in Schleswig-Holstein. Fertigstellung: 2012


Gruppenselbsthilfe-Siedlung Pennmoor

23500 Lübeck-Moisling: Neubau von 75 Wohnungen als DHH (30x) und RHH (5x) in Holzbauweise. Besonderheit war ein hoher Eigenleistungsanteil, der anstelle von Eigenkapital angerechnet wurde. Ein Teil der Häuser wurde als sog. “Schmetterlingshäuser” erstellt. Die Baukosten lagen unter 1000 Euro je qm Wohnfläche. Fertigstellung: 1999


Ökologische Siedlung “Clever Brise”

23611 Bad Schwartau: sieben Reihenhäuser in Holzständerbauweise mit Gemeinschaftshaus und einer Büroeinheit.Ökologische und baubiologische Materialien, Regenwassernutzung und Blockheizkraftwerk. Fertigstellung: 1992


Ökologische Siedlung “Baareneichkoppel”

23617 Stockelsdorf: 24 Wohnungen in 13 Reihenhäusern, zwei Doppelhäusern, 1 x EFH (und … ?). Holzständerbauweise mit massiven Ausfachungen (Ziegel) in der Südfassade und hochgedämmter Ausfachung (Zellulose) in den Nordfassaden. Wintergärten, Blockheizkraftwerk, Regenwassernutzung, PVC-freie Bauweise, wohngesunde Materialien und Anstriche. Architekturgemeinschaft Rolf Zeschke (Bad Schwartau) & Uwe Witaszek. Fertigstellung: ~1997


Ökologische Siedlung “Pelzerwiese 24” in Pelzerhaken

23730 Pelzerhaken: auf dem ehemaligen Marinegelände an der Lübecker Bucht sind 14 Eigentumswohnungen, Bootsliegeplätze, eine Surf- und Segelschule, ein Shop und ein Café entstanden. Herzstück ist der mehr als 70 Jahre alte Fernmeldeturm, der mit seinen beiden Seitenflügeln komplett entkernt und umgebaut wurde. Fertigstellung: 2007


Ostsee-Stranddorf Augustenhof

feriendorf23749 Grube: beim Ostsee-Urlaub ökologisch-nachhaltige Baustandards kennenlernen oder nicht darauf verzichten müssen. 30 Holzgebäude mit Dachbegrünung, Lehminnenputz, Holzpelletheizung, Solaranlagen, Trenntoiletten. Gemeinschaftshaus. Sauna.


Generationsübergreifendes Wohnprojekt „Hof Pries“ in Kiel

24159 Kiel-Pries: in flächenschonender Architektur sind in 7 Gebäuden um einen autofreien Hof von ca. 6.500 m² insgesamt 27 Wohnungen zwischen ca. 40 und ca. 125 m² Wohnfläche und ein Gemeinschaftshaus mit Grasdach, sowie ein Bioladen in einem Bestandsgebäude entstanden. Vier der Gebäude sind Neubauten, in den anderen beiden Gebäuden wurde Altbausubstanz saniert. Fertigstellung: 2003


Ökologische Siedlung Osterloh

25524 Itzehoe: Die “autofreie” Siedlung besteht aus 18 WE (12 DHH, 2 RH mit je 3 WE), die als Wohnungseigentümergemeinschaft organsiert ist. Ca. 1/3 der Gesamtfläche wird als Gemeinschaftseigentum genutzt: Wege, Thingplatz, Biotop und Wiese etc.; Planungsbüro: Christine Appel, Itzehoe. Fertigstellung: 1998


Ökosiedlung Meldorf

25704 Meldorf: in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betriebshof von Naturbau Meldorf entstehen 5 ökologische Ein- und Zweifamilienhäuser. Außerdem besteht die Möglichkeit für eine Bau-/Wohngruppe ein generationsübergreifendes Projekt auf einem Grundstück für weitere 5 bis 8 Wohnungen mitzugestalten.


Ökologische Siedlung „Roter Sand“

25704 Meldorf, Kreis Dithmarschen: Ökologische Siedlung „Roter Sand“. In 3 Jahren entstand eine ökologische Siedlung mit 21 WEs in Einfamilien- , Doppelhäusern und einem 4-Familienhaus, die durch ihre vielfältige äußere Gestaltung und ihre vielschichtige soziale Struktur geprägt wird. Fertigstellung: 1995(?)


Gemeinschaftsiedlung Neumühlen

neumuehlenIn-Entstehung_gr100px_200dpi27283 Verden: 2016 leben auf dem Gelände der Gemeinschaftssiedlung 18 Erwachsene und 9 Kinder im Alter von 4 bis 16 Jahren in 9 Häusern. Es ist noch Platz für ein weiteres Haus.


Ökologische Siedlung Lilienthal

228865 Lilienthal: Lebensraum Lilienthal e.V.; ca. 100 Einwohner: Familien und Alleinerziehende mit Kindern, Paare und Singles zwischen Grundschulalter und Anfang 70. Fertgstellung: 1998


Grasdachsiedlung “Laher Wiesen” in Hannover

30659 Hannover-Bothfeld: Planung: Bookhoff und Rentrop, 69 WE, sehr hoher Eigenleistungsanteil, Grasdach, Baukosten: 550 Euro/m² (ohne Eigenleistungsanteil), Gesamtbaukosten: 950 Euro/m², Bezug: 1984 bis 1987


Ökosiedlung Wennigsen

30974 Wennigsen: 20.000 Quadratmeter, 30 Häuser. Projektstart: 1994, Fertigstellung: 1998. Es entstand im Neubaugebiet Langes Feld eine preisgekrönte Ökosiedlung.


Lebensgarten Steyerberg

dscn1246_cs31595 Steyerberg: der Lebensgarten Steyerberg e. V. ist eine Siedlungsgemeinschaft mit 62 Reihenhäusern, die 1984 gegründet wurde und die durch die spirituelle Findhorn-Gemeinschaft in Schottland inspiriert ist. Die Siedlungsgemeinschaft verbindet der Wunsch nach einem harmonischen Zusammenleben miteinander und mit der umgebenden Natur. Unweit von Hannover war es ein Expo 2000-Projekt.


Ökosiedlung Bielefeld-Waldquelle

Genossenschaftsgebäude33649 Bielefeld-Quelle: 96 WE, Architekt: Hans-Friedrich Bültmann, Besonderheiten: alle Gebäude sind mit Komposttoiletten ausgestattet und in der Sidlung gibt es die höchste Komposttoilette Europas im 5. Geschoss. Weitere Maßnahmen zum Thema Wasser: Regenwasserversickerung, eigene Trinkwasserquelle; eine Schilfkläranlage war geplant konnte aber nicht realsiert werden. Energie: BHKW, Nahwärmenetz, internes Kabelfernsehen, Tel.-Verteilung. Soziales: KiTa, Handwerkerhof, Genossenschaftsprojekt. Ökonomie: Erschließung als Großparzelle, preiswertes Bauen mit z.T. viel Eigenleistung. Bauzeit: 1997


Baubiologische Siedlung Friebertshausen

fribertsh35075 Gladenbach-Friebertshausen: 19 Häuser, ca. 29 Erwachsene und 34 Kinder. Ca. 18.000 m2 Eigentum. Zusätzlich 22.000 m2 gepachtet (Spielplätze, Streuobstwiesen, Teiche), Bauzeit: 1987-90


Ökosiedlung Düsseldorf-Unterbach

40627 Düsseldorf-Unterbach: Ökosiedlung, Architekten: Bookhoff und Rentrop (Hannover), 30 WE, Gemeinschaftshaus, Gemeinschaftswerkstätten, WW-Solaranlage, Versorgungsschacht begehbar unter den Hauszeilen, viel Eigenleistung, 750 Euro/m² Wohnfläche + Gemeinschaftsanlagen, Bezug: 1988


Ökosiedlung Köln-Blumenberg

köln_250827 Köln-Blumenberg: Architekt: Reimund Stewen, mit passiver Solarnutzung, natürliche Bautechnik (Holzskelettbauweise mit 20% Lehm- und 80% Strohausfachung), sparsamer Umgang mit Grund und Boden, soziale Vielfalt und Kostenersparnis durch gemeinschaftliches Bauen, Einsatz von ökologischer Haustechnik, Müllsammlung, Recycling, Einrichtung von Privatgärten. Fertigstellung: 1989