Erste Erfahrungen mit der neuen EU-Richtlinie für Immobilien-Kredite
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Im SZ-Beitrag vom 17.5.2016 wird über die Auswirkungen der neuen EU-Richtlinie zu Immobilienkrediten berichtet, die zum 21. März in deutsches Recht umgesetzt wurde. Sie soll Bauherren und Käufer vor Überschuldung schützen. Nach deren Einführung werden weniger Kredite vergeben. Die Deutsche Kreditwirtschaft schlägt Alarm: die Richtlinie gefährdet in vielen Fällen die Vergabe von Immobilienkrediten.
Mit einem Leitfaden zum Einreichen von Skizzen und Anträgen für Vorhaben aus dem Themenkreis des Waldklimafonds unterstützt die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) potenzielle Interessenten beim Beantragen von Fördermitteln. Der Leitfaden liegt gedruckt und zum Download vor.
Die 58-seitige Broschüre im A5-Format liefert komprimierte Informationen zum Förderverfahren und erklärt zügig die Nutzung des Internetportals easy-Online zum Einreichen von Projektskizze und Projektantrag. Merkblätter und beihilferechtliche Erläuterungen ergänzen die Förderrichtlinie.
Der „Leitfaden für das Einreichen von Skizzen und Anträgen im Rahmen der gemeinsamen Förderlinie Waldklimafonds von BMEL und BMU“ richtet sich neben Forschungseinrichtungen und Forschungsverbünden unter anderem an Landesforstanstalten, Kommunen, forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse und weitere Vereinigungen sowie an Privatpersonen, deren Vorhaben bei einem der fünf Schwerpunkte der Förderrichtlinie Waldklimafonds angesiedelt sind.
Fördermittel aus dem vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gemeinsam finanzierten Waldklimafonds können für Vorhaben mit einer Laufzeit von maximal 5 Jahren beantragt werden.
Hintergrund:
Die Förderrichtlinie Waldklimafonds wurde als Bestandteil des Energie- und Klimafonds 2013 gemeinsam von BMEL und BMU aufgelegt.
Förderpotenzial haben wald- und landschaftsbauliche Projekte zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel und zur Sicherung der Kohlenstoffspeicherung und Erhöhung der CO2-Bindung von Wäldern, Vorhaben zur Erhöhung des Holzproduktspeichers sowie der CO2-Minderung und Substitution durch Holzprodukte, solche zu Forschung und Monitoring sowie Projekte zur Information und Kommunikation. Das Förderverfahren ist zweistufig, das heißt Antragsteller reichen zunächst eine Projektskizze und nach erfolgreicher Prüfung des Projektträgers FNR und Abstimmung mit den Ministerien BMU und BMEL wird zu einem Projektantrag aufgefordert.
Die FNR ist seit 1993 als Projektträger des BMEL für das Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe aktiv. Sie unterstützt außerdem Forschungsthemen in den Bereichen nachhaltige Forstwirtschaft und innovative Holzverwendung. Seit dem 1.1.2019 erfolgt auch die Projektträgerschaft für die Förderrichtlinie Waldklimafonds. Das Kompetenz- und Informationszentrum Wald und Holz (KIWUH) ist eine Abteilung der FNR.
Energiedienst erhält Produktionsfreigabe für Wasserstoff aus Ökostrom
Heimische Industrie wird erster Abnehmer sein
Die Power-to-Gas-Anlage von Energiedienst in Grenzach-Wyhlen darf ab heute emissionsfreien Wasserstoff aus Ökostrom produzieren. Foto: energiedienst.de
Grenzach-Wyhlen, 5. Dezember 2019. Die Wasserstoffproduktion in Grenzach-Wyhlen in Baden-Württemberg (unweit von Basel) kann starten. Energiedienst hat heute die Freigabe für den Betrieb der Power-to-Gas-Anlage erhalten. Alle technischen Nachweise und behördlichen Abklärungen sind nun erfüllt.
In der hochmodernen Anlage stellt Energiedienst aus selbstgewonnenem Ökostrom Wasserstoff mittels Elektrolyse her. Der Strom stammt aus dem unternehmenseigenen Wasserkraftwerk auf demselben Gelände. Der umweltfreundliche Wasserstoff wird vorerst in der nahegelegenen Industrie zum Einsatz kommen. Darüber hinaus ist eine Nutzung im öffentlichen Nahverkehr angedacht. Ein umfassendes Konzept sieht überdies vor, dass die bei der Elektrolyse entstehende Abwärme ein neues Wohngebiet beheizen soll. Durch diese Verknüpfung von Strom, Mobilität und Wärmeversorgung – Stichwort: Sektorenkopplung – soll die Anlage mit dazu beitragen, den CO2-Ausstoß zu senken und die Energiewende zu unterstützen.
Vor einem Jahr hat Energiedienst die Power-to-Gas-Anlage gemeinsam mit Landeswirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) feierlich eingeweiht.
Die Anlage hat eine Leistung von einem Megawatt. Hinzu kommen 0,3 Megawatt einer angeschlossenen Forschungseinrichtung des ZSW (Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoffforschung). Das Land Baden-Württemberg hat diese im Rahmen eines Leuchtturmprojektes gefördert.
Ende Oktober hat Energiedienst zudem ein Konzept für den Wasserstoff beim Ideenwettbewerb «Reallabore der Energiewende» des Bundeswirtschaftsministeriums zur Prüfung eingereicht. Die Bundesregierung misst Wasserstoff vor allem für die Mobilität der Zukunft eine Schlüsselrolle bei. Die Förderzusage aus Berlin steht noch aus.
Unternehmensinformation
Die Energiedienst-Gruppe ist eine regional und ökologisch ausgerichtete deutsch-schweizerische Aktiengesellschaft. Sie erzeugt Ökostrom aus Wasserkraft und vertreibt Strom sowie Gas. Eigene Netzgesellschaften versorgen die Kunden mit Strom. Einen weiteren Fokus bilden intelligent vernetzte Produkte und Dienstleistungen für die dezentrale erneuerbare und digitale Energiewelt der Zukunft, wie Photovoltaik-Anlagen, Wärmepumpen, Stromspeichersysteme und Elektromobilität nebst E-CarSharing.
Die Energiedienst-Gruppe beliefert über 270.000 Kunden mit Strom. Sie beschäftigt knapp 1.000 Mitarbeitende, davon etwa 50 Auszubildende. Zur Gruppe gehören die Energiedienst Holding AG, die Energiedienst AG, die ED Netze GmbH, die Messerschmid Energiesysteme GmbH, die EnAlpin AG im Wallis sowie die Tritec AG und die winsun AG. Die Energiedienst Holding AG ist eine Beteiligungsgesellschaft der EnBW Energie Baden-Württemberg AG (Karlsruhe).
Hat Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) mit dem Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen Erwartungen geweckt, die letztendlich nicht zu erfüllen sind? Ihren Zweifeln an der Sinnhaftigkeit und Effektivität des Bündnisses geht die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen in einer Anfrage nach. Und sie möchten wissen: Wie und wann geht es eigentlich mal weiter mit dem Bündnis?
Die Animation wurde für die Wiener Initiative @platzfuerwien erstellt, um sie in ihrem Engagement für eine umweltfreundliche und menschenfreundliche Stadt zu unterstützen.
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