8:08 min., 12.07.2010, Imagevideo
Projektinfos: https://sdg21.eu/db/muenchen-riem
Schlagworte: DE-News, Filme, Filme 4 bis 10 Min, News-Blog Bayern
8:08 min., 12.07.2010, Imagevideo
Projektinfos: https://sdg21.eu/db/muenchen-riem
In Kooperation der TU Darmstadt und dem Institut Wohnen und Umwelt (IWU) wurde die Stiftungs-Juniorprofessur „Modelle der Wohnungs- und Energiepolitik in Städten“ eingerichtet und mit dem Wissenschaftler Kai Schulze besetzt. Er lehrt und forscht im Institut für Politikwissenschaft am Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften der TU Darmstadt.
Schulzes Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Umwelt- und Energiepolitikanalyse. Hierzu verknüpft er Theorien und Ansätze der Policy-Analyse, Vergleichenden Politikwissenschaft und Europäisierung. Die Juniorprofessur könnte auch thematische Brücken zu den Ingenieurwissenschaften schlagen. Zugleich verspricht sich das Institut Wohnen und Umwelt wertvolle Impulse. Das IWU, ein vom Land Hessen und der Wissenschaftsstadt Darmstadt finanziertes, gemeinnütziges Institut, forscht interdisziplinär zu Wohnungsmarkt und Wohnungspolitik sowie zur effizienten Nutzung von Energie in Gebäuden. „Aus der Zusammenarbeit mit der Stiftungsjuniorprofessur erhoffen wir uns wertvolle Beiträge, um Erkenntnisse aus der Forschung besser für die Politik- und Gesellschaftsberatung nutzbar zu machen“, so Dr. Monika Meyer, Geschäftsführerin des IWU. Das Institut trägt die Personalkosten der zunächst auf drei Jahre befristeten Juniorprofessur, die um weitere drei Jahre verlängert werden kann.
Quelle:PM IWU
Schlagworte:
Akteure, News-Blog Hessen
Stadt als Vorreiter des Mobilitätswandels
Wuppertal lässt aufhorchen in Sachen nachhaltige und moderne Verkehrssysteme. Nicht nur die 100 Jahre alte Schwebebahn steht seit langem für die Stadt als Symbol innovativer Verkehrsträger. Die neue Nordbahntrasse für Radfahrer und Fussgänger über den Dächern der Stadt hat bundesweit große Anerkennung gebracht. Eine moderne urbane Seilbahn als neuer Verkehrsträger ist geplant und wird heiß diskutiert.
Und nun hat das rennomierte Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt und Energie die Studie „Autofreie Innenstadt Wuppertal Elberfeld“ vorgelegt, die einen weiteren Impuls zur Mobilitätswende in Wuppertal setzt und auf eine veränderte Mobilitätskultur aufbaut.
Zur Studie:
https://wupperinst.org/a/wi/a/s/ad/3969/
Schlagworte:
Autofrei, Bike-/Velo-City, Mobilität, News-Blog NRW, Stadt, Transition-Town
Ein breites Bündnis von Akteuren aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis fordert die Bundesregierung auf, die klimafreundliche Errichtung, Erhaltung sowie den Rückbau von Gebäuden zu forcieren. Bisher wird bei der staatlichen Förderung von Gebäuden und im Gebäude-Energie-Gesetz ausschließlich die Nutzungsphase von Gebäuden betrachtet. Vorgaben und eine Betrachtung zur Klimawirksamkeit von Baustoffen und der Errichtung und Entsorgung von Gebäuden fehlen gänzlich – und das, obwohl der Bausektor mit seinen vor- und nachgelagerten Prozessen mit circa 8 Prozent zu den deutschen Treibhausgas-Emissionen beiträgt.
Den heute veröffentlichten Aufruf „Den ganzen Lebenszyklus beim Bauen in den Blick nehmen – eine Schlüsselfrage für den Klimaschutz“ haben bereits über 60 Unterstützerinnen und Unterstützer unterzeichnet. Mit dem Aufruf fordert das Bündnis in der Bundesförderung effiziente Gebäude und im Gebäudeenergiegesetz Anforderungen an den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes zu stellen.
Dr. Ulrich Wischnath, geschäftsführender Vorstand der Bauwende erläutert: „Die Bedeutung der vor- und nachgelagerten Prozesse beim Bauen ist erheblich. Ein typischer Neubau hat heutzutage die Hälfte seines Energieverbrauchs und seiner CO2-Emissionen schon vor der ersten Nutzung verursacht. Diese Umweltbelastungen können wir nur senken, wenn sich die gesetzlichen Anforderungen für Gebäude auch schon auf den Bau und die Baustoffe beziehen.“
Barbara Metz, Stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Umwelthilfe ergänzt: „Für wirksamen Klimaschutz müssen wir den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden in den Blick nehmen. Es gibt ein großes Potenzial zur Reduktion von Klimagasen aus Bau und Baustoffen – dies droht jedoch wegen fehlender Vorgaben verschwendet zu werden. Deshalb muss auch die staatliche Förderung für Sanierung und Bauen an Kriterien geknüpft werden, die rundum nachhaltiges Bauen garantieren.“
„Je schneller die Rahmenbedingungen gesetzt werden, desto schneller startet die Umsetzung und desto mehr Häuser werden mit dem verbesserten Klimastandard errichtet. Das ist nicht nur gut für´s Klima. Nachhaltige Bauweisen und Materialien schonen auch Ressourcen und reduzieren weitere Umweltwirkungen des Bausektors“, stellt Danny Püschel, Referent Energiepolitik und Klimaschutz beim NABU fest.
Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des Aufrufs weisen darauf hin, dass nach über 30 Jahren Forschung und mehr als einem Jahrzehnt praktischer Erprobung etablierte Verfahren für eine am Lebenszyklus von Gebäuden orientierte Bewertung vorliegen. Die Bundesregierung muss mit der zum Jahresbeginn startenden „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ nachhaltiges Bauen in die Breite tragen. Auch muss das Gebäude-Energie-Gesetz so überarbeitet werden, dass es Anforderungen an Gebäude formuliert, die sich auf die Umweltwirkungen über den gesamten Lebenszyklus beziehen. Nur so können die enormen Einsparpotenziale beim Bauen und Entsorgen zielgerecht angegangen werden.
Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des Aufrufs bilden ein breites Spektrum ab: Von Baustoffherstellern über Energieberater-Verbände und andere Baufachleute bis hin zu großen Umweltverbänden und den Architects for Future.
Der Aufruf ist noch bis Ende Januar zur Mitzeichnung offen. Anschließend wird er im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt und mit Vertreterinnen und Vertreternn der Politik diskutiert. Wenn Sie den Aufruf unterzeichnen möchten, wenden Sie sich an wischnath@bauwende.de
Kontakt
Dr. Ulrich Wischnath, Geschäftsführender Vorstand, Bauwende
0176 64059904, wischnath@bauwende.de
Constantin Zerger, Leiter Energie und Klimaschutz, Deutsche Umwelthilfe
0160 433 40 14, zerger@duh.de
Danny Püschel, Referent Energiepolitik und Klimaschutz
03028 49 84-15 21, Danny.Pueschel@NABU.DE
Download
Der Gemeinsame Aufruf „Den ganzen Lebenszyklus beim Bauen in den Blick nehmen – eine Schlüsselfrage für den Klimaschutz“
Schlagworte:
Baustoffe / Konstruktion, DE-News, Wohnbau-Politik, Ökobilanz
Beim EEG-Entwurf sind
im Segment der PV-Dachanlagen etliche Änderungen vorgesehen. Nach Informationen des pv magazine ist eine Befreiung von der Gewerbesteuer geplant und es sollen Quartierslösungen möglich werden.
Fazit BSW-Solar: „Die Bundesregierung muss dringend nachbessern, ansonsten steuern wir weiterhin in hohem Tempo auf eine Klimaschutz- und Stromerzeugungslücke. Die Kompromissvorlage ist viel zu verzagt, gleichzeitig werden zu viele wichtige Punkte vertagt. Unzumutbar sind die geplanten Einschränkungen bei der Förderung neuer größerer Solardächer“, erklärte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar.
Auch anderen Solarverbänden geht die EEG-Novelle trotz kleiner Verbesserungen nicht weit genug:
www.pv-magazine.de/2020/12/14/eeg-novelle-2021-spd-verkuendet-durchbruch-enttaeuschung-bei-solarbranche/
Schlagworte:
Bau- und Betriebskosten, Bürgerenergie, DE-News, Erneuerbare, Klimaschutz, PV, Plusenergiehaus-/siedlung, Umweltpolitik