BBSR-Veröffentlichung EQ II – Erweiterte Bilanzierung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen auf Quartiersebene
Veröffentlicht
ExWoSt-Informationen 48/1
(April 2016)
Diese Ausgabe der ExWoSt-Informationen bietet einen aktuellen und fundierten Überblick über gängige Bilanzierungstools und stellt Ihnen auch eines vor, das im Rahmen der ExWoSt Vorgängerstudie „Anforderungen an energieeffiziente und klimaneutrale Quartiere (EQ)“ entwickelt worden ist.
Herausgeber
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Bonn
Wissenschaftliche Begleitung
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
Bearbeitung
Institut Wohnen und Umwelt (IWU)
Dr. Christian v. Malottki (Leitung), Dr. Thilo Koch
Das beliebte ESA-Wohnheim auf dem Campus der TU Kaiserslautern (TUK) ist stark sanierungsbedürftig. Das Renovierungskonzept der Stiftung für die TUK sieht vor, dass der einstige Experimentalbau zum CO2-neutralen Gebäude wird. Noch sind die für die Arbeiten veranschlagten Kosten nicht komplett eingeworben. Daher beteiligen sich die ESA-Bewohner*innen mit einer Crowdfunding-Kampagne, die seit 13. September auf der Plattform Startnext zu erreichen ist.
„Wir sind alle dankbar, dass wir weiterhin im ESA wohnen und zum Fortbestehen des Gebäudes beitragen können. Hier herrscht eine einzigartige Atmosphäre“, sagt Bewohner Marcel Meyer. Ende Mai war das Wohnheim final an den neuen Eigentümer, die TUK-Stiftung, übergeben worden. Jetzt sollen die mit insgesamt zwei Millionen Euro dotierten Renovierungsarbeiten zügig Fahrt aufnehmen. Der noch fehlende Kostenanteil von 700.000 Euro wird derzeit stiftungsseitig per Fundraising eingeworben. Die Crowdfunding-Kampagne der ESA-Wohngemeinschaft soll hier weitere, öffentlichkeitswirksame Impulse setzen und eine zeitgemäße Solaranlage und Dämmung für das denkmalgeschützte Haus finanzieren.
Auf der Kampagnen-Webseite unter www.startnext.com/ein-haus-im-gruenen sind ein Pitchvideo und weitere Informationen abrufbar. „Damit potenzielle Unterstützer*innen noch mehr über uns und das Leben im Wohnheim erfahren können, stellen wir ebenso auf der ESA-Webseite und auf Facebook selbst gedrehte Videoclips und eine virtuelle Tour durchs Gebäude online“, erklärt Meyer.
Laden im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne per Video ins ESA ein: (v. l. n. r.) Matthias Kremer, Tabea Lang, Marcel Meyer und Anna Avagyan – stellvertretend für die gesamte Wohngemeinschaft. Foto: TUK
Rundum erneuert, soll das Wohnheim künftig als Tor zwischen Universitätsgelände und Pfälzer Wald fungieren. „Die TU Kaiserslautern ist stolz ein so einzigartiges Gebäude auf ihrem Campus präsentieren zu können. Die Erbauer haben mit der energiesparenden Architektur ein Wohnheim geschaffen, das heute nach 35 Jahren an Aktualität nicht verloren hat. Ein Grund, warum es Ende letzten Jahres als erstes Gebäude auf unserem Campus unter Denkmalschutz gestellt wurde“, sagt Prof. Dr. Arnd Poetzsch-Heffter, Präsident der TUK.
Annette Mechel, Stiftungsvorstand, ergänzt: „Die TUK-Stiftung freut sich als neue Besitzerin des Wohnheims dieses spannende Projekt begleiten zu dürfen. Das Engagement und die Kooperationsbereitschaft der Bewohner*innen helfen uns enorm dabei, die nicht ganz einfache Sanierung umzusetzen.“
Die Crowdfunding-Kampagne wird auf Startnext voraussichtlich drei Monate verfügbar sein. Die TUK-Stiftung und die ESA-Wohngemeinschaft freuen sich über jede noch so kleine Spende, die zum Erhalt des einzigartigen Gebäudes beiträgt. Auf der Kampagnen-Webseite können sich die Unterstützer*innen im Gegenzug ein Dankeschön sichern und eine Spendenquittung anfordern.
Weiterführende Informationen sind verfügbar unter: esa.wohnheim.uni-kl.de. Auf Facebook ist die Seite des ESA-Wohnheims unter „@esakaiserslautern“ zu finden.
Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-naturwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb „Exzellente Lehre“ mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.
Quelle: Pressemeldung der TU Kaiserslautern vom 9.9.2020
Die DERIX-Gruppe baut gemeinsam mit Ursem Modulaire Bouwsystemen ein Hotel aus Holzmodulen – 9 Stockwerke hoch, mitten in Amsterdam. Hier werden 2.100 m³ Holz verbaut, 550 m³ davon sind Weißtanne, mit der die Sichtflächen der Module veredelt werden. Das Hotel wird derzeit aus 176 Holzmodulen zusammengesetzt, die komplett vorgefertigt zur Baustelle transportiert werden. Pro Tag werden 12 Module montiert, das Hotel wird Ende 2017 bereits eröffnet.
Das Hotel Jakarta ist das erste energieneutral gebaute Hotel in Amsterdam und wird neben einem Wellness-Center mit Schwimmbad und Fitness-Studio, einer Skybar, verschiedenen Restaurants, einer Espresso-Bar, Tiefgarage und einem tropischen Garten über 200 luxuriöse Hotelzimmer und Suites verfügen.
Den BDA-Preis für Architekturkritik 2018 erhält der Leitende Redakteur der „Süddeutschen Zeitung“ und Buchautor Gerhard Matzig.
Der BDA-Preis für Architekturkritik blickt auf eine Geschichte von über 50 Jahren zurück. Zu den Preisträgern zählten unter anderem Julius Posener, Manfred Sack, Wolfgang Pehnt und Peter Sloterdijk. Mit dem Preis wird „eine herausragende Leistung auf dem Gebiet der kritischen Auseinandersetzung zu Fragen des Planens und Bauens mit publizistischen Mitteln geehrt“, wie es in der Satzung heißt. Der „Kritikerpreis“ des BDA steht in einer Reihe mit den beiden anderen Preisen, die der BDA-Bundesverband alternierend vergibt: dem „Großen BDA-Preis“ und dem „BDA-Architekturpreis Nike“.
Der BDA-Preis für Architekturkritik 2018 wird am 16. Juni um 16 Uhr im Schmidt Theater in Hamburg feierlich verliehen. Die Laudatio hält Dietmar Steiner. Die Preisverleihung ist eingebettet in das Programm des 14. BDA-Tags 2018 in Hamburg.
Für das Quartier „ecoSquare“ in Bamberg wird eine regenerative Versorgung mit Wärme sowie ein innovatives Regenwassermanagement konzipiert. Michael Richter und Wolfgang Dickhaut betreuen das Projekt.
Das Quartier soll über einen kalten Nahwärmering mit Wärme und Kälte versorgt werden. Gleichzeitig dient der Nahwärmering zum Ausgleich von zeitgleich anfallendem Heiz- und Kühlbedarf. Ziel ist die zusätzliche Nutzung von zwei insgesamt 126 m³ großen Regenwasserzisternen für Heiz- und Kühlzwecke des Quartiers.
Dazu wird eine KI-basierte vorausschauende Steuer- und Regeltechnik entwickelt. Weiteres Ziel der Regelstrategie ist eine Regenwasserbilanz ohne Abfluss in den Kanal und die Nutzung des Regenwassers zur Bewässerung der Begrünung. Ergänzend werden im Projekt Fragestellungen bezüglich der Behandlung des Regenwassers und der veränderten Biodiversität untersucht sowie Baugenehmigungsprozesse analysiert. Auf die Baufertigstellung folgen ein Monitoring und eine Betriebsoptimierung.
Hintergrund Vor dem Hintergrund der politischen Vorgaben der Netto-Treibhausgasneutralität bis 2045 entsteht ein steigender Bedarf an regenerativen Energiequellen im Baubereich. Gleichzeitig bedingt der fortschreitende Klimawandel zunehmende Phänomene wie Hitzeinseln und Starkregenereignisse.
Im Projekt wird beispielhaft erprobt, wie auf Quartiersebene Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimafolgenanpassung kombiniert und zukünftig in die Bau- und Planungspraxis integriert werden können.
Beteiligte Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung e. V. (Projektleitung), Technische Universität Dresden, Technische Universität München, Hochschule Weihenstephan-Triesdorfeco eco AG, HafenCity Uni Hamburg, ecoSquare Regnitztal GmbH & Co. KG, enisyst GmbH, Fränkische Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG, NATURSTROM AG, optigrün internaional AG
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