(42 Min.) von November 2015:
www.spiegel.tv/filme/intelligente-haeuser
Schlagworte: IBA, News-Blog Hamburg, Quartiere, Siedlungen
(42 Min.) von November 2015:
www.spiegel.tv/filme/intelligente-haeuser
Ein herzliches Dankeschön an Herr Pohlmeyer für die aktuellen Fotos der von Peter Hübner (plus+, Neckartenzlingen) geplanten kleinen „Würfelsiedlung“.
Schlagworte:
Holzbau, News-Blog Baden-Württemberg, Siedlungen, Wohnhof, sdg21-News
6/2014 Schwedische Wohnungsbaugesellschaft vergibt Holzbau-Großauftrag: Der schwedische Wohnungsbaugesellschaft Rikshem Ab hat mit dem nordschwedischen Holzbaubetrieb Lindbäcks Bygg, Piteå, einen Großauftrag zum Bau von landesweit 2.000 Mietwohnungen in den kommenden fünf Jahren abgeschlossen. Das Volumen des Auftrags wird mit 2 Mrd. SEK (umgerechnet rund 220 Mio. Euro) beziffert. Der Vertrag enthält eine Option für weitere 500 Einheiten. Die Mietwohnungen sollen in den Ballungszentren des Landes, vor allem in der Hauptstadtregion und in der Öresundregion im Süden entstehen, weil dort Wohnungsmangel herrscht. Lindbäcks Bygg ist ein Familienbetrieb, der 1924 als Dorfsägewerk gegründet wurde und 2013 mit rund 200 Mitarbeitern einen Umsatz von 600 Mio. SEK erzielt hat. Lindbäcks hat vor 20 Jahren mit dem Bau industriell vorgefertigter Mehrfamilien-Holzhäuser begonnen.
(Quelle: Holzbau Deutschland-Institut e. V.)
3/2014 große nachhaltige Baugebiete in Deutschland:
2/2014 Brennstoffzellen: In Südkorea hat der weltgrößte Brennstoffzellen-Park den Betrieb aufgenommen. Die Anlage wurde vom amerikanischen Unternehmen Fuelcell Energy in Hwaseong City gebaut. Mit 59 Megawatt Leistung wandelt die Anlage Erdgas in Strom und Wärme um und soll dabei besonders effizient sein. (Bloomberg)
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Größtes ökologisches Stadtviertel Europas entsteht in Frankreich
Auf mehr als 200 ha für 30.000 Privatpersonen soll ein Nachhaltiges Quartier im französischen Montreuil entstehen. Das Quartier ist ein Teil eines Neubaugebiets von insgesamt 892 ha und wird gefördert mit 3,5 Millionen Euro von der NQU-Initiative (Nouveaux Quartiers Urbains = Neue Urbane Bezirke).
www.montreuil.fr/grands-projets/les-hauts-de-montreuil
1/2014 Buchneuerscheinung von Rob Hopkins: „Einfach. Jetzt. Machen!“ Hopkins ist derBegründer der Transition-Towns-Bewegung
www.oekom.de/buecher/vorschau/buch/einfach-jetzt-machen.html
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DE-News

Oberbürgermeister Dieter Reiter hat heute gemeinsam mit Stadtbaurätin Professorin Dr. (l) Elisabeth Merk im Rahmen einer Pressekonferenz einen Gesamtplan für Münchens Mobilität in den nächsten Jahrzehnten vorgestellt.
Wo könnten neue U- und Trambahnlinien entstehen, wo die neuen Radschnellwege verlaufen und wo kann man vom Auto auf umweltbewusste Verkehrsmittel umsteigen? Die Mobilität von Morgen wird geprägt sein von einem optimalen Ineinandergreifen verschiedener Mobilitätsformen – allen voran einem optimierten und breit ausgebauten Öffentlichen Nahverkehr, einem breiten Radwegenetz, neuen Angeboten für Pendlerinnen und Pendler in sogenannten HOV-Lanes („High-occupancy vehicle lanes“, Spuren für Fahrzeuge mit mehreren Insassen), eigenen Busspuren und cleveren Mobilitätskonzepten bei der Siedlungsentwicklung mit innovativen Verkehrsmitteln.
Nicht nur Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum stellen die Verkehrs- infrastruktur und Siedlungsentwicklung vor große Herausforderungen, gleichzeitig müssen immer auch die städtischen Ziele zur Verkehrssicher- heit („Vision Zero“), die politischen und gesetzlichen Anforderungen an den Umwelt- und Klimaschutz (Luftreinhaltung, CO2-Neutraliät) und der technologische Fortschritt (Digitalisierung und Vernetzung) mit berücksichtigt werden.
Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Nur mit einer gut ausgebauten und vor allem klug vernetzten Mobilität werden wir die großen Herausforderungen meistern. In dem heute veröffentlichten Gesamtkonzept sind viele gute Ideen für den weiteren Ausbau unserer Verkehrsinfrastruktur zusammengefasst. Das Rückgrat bildet natürlich der öffentliche Personennahverkehr, den wir nicht nur stark ausbauen, sondern in dessen Netz wir auch weitere Tangential- und Ringverbindungen schaffen wollen. Diesen Blick in die Zukunft sehe ich als gute Grundlage und Impuls für weitere Debatten. Die Mobilität der Zukunft kann aber nur in Zusammenarbeit mit der Region München erfolgreich entwickelt werden. In den letzten Jahren hat der Stadtrat mehrere wegweisende Beschlüsse für eine gut vernetzte, umweltfreundliche und platzsparende Mobilität gefasst. Das wollen wir fortsetzen“.
Stadtbaurätin Professorin Dr. (l) Elisabeth Merk. „In dem Gesamtkonzept möchten wir alle wichtigen Maßnahmen für eine zukunftsfähige Verkehrsplanung bündeln. Wichtig ist uns dabei, dass wir es gemeinsam anpacken. Im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern sowie den Akteuren aus der Region“.
Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV)
Der ÖPNV ist das Rückgrat für eine nachhaltige Mobilität. Um noch mehr Menschen zum Umstieg vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel zu bewegen, wird das Angebot erheblich verbessert – durch den neuen Hauptbahnhof, die zweite Stammstrecke, neue Busspuren, U-Bahn- und Tramlinien, Taktverdichtungen, mehr Zuverlässigkeit und Komfort. Das bestehende Netz wird durch Tangenten dezentralisiert und, soweit sinnvoll, durch innovative Verkehrsmittel wie Seilbahnen oder On-Demand-Angebote ergänzt. Die Folge sind weniger Staus und frei werdende Flächen, die zum Beispiel für Spuren für Expressbusse, Radwege oder als Aufenthaltsräume genutzt werden können.
Verbesserung der Radinfrastruktur
Das Radeln in der Stadt wird deutlich sicherer und attraktiver. Der per Bürgerbegehren geforderte durchgängige und sichere Altstadt-Radlring wird schrittweise umgesetzt; jedes Quartal beschließt der Stadtrat zudem ein Bündel an weiteren Maßnahmen, um das Straßennetz deutlich fahrradfreundlicher zu gestalten. Damit werden die Forderungen aus dem zweiten Bürgerbegehren „Radentscheid“ bis 2025 weitestgehend realisiert. Münchens erster Radschnellweg vom Stachus in Richtung Garching und Unterschleißheim sowie fünf weitere sternförmige Trassen werden die Innen- stadt mit dem Umland verbinden; ein Radschnellverbindungsring verknüpft mehrere Stadtbezirke.
Neue Angebote für den Stadt-Umland-Pendelverkehr
Das berufsbedingte Pendeln zwischen Stadt und Region wird erleichtert: An den Autobahnen und Haupteinfallstraßen entstehen vor den Toren der Stadt moderne Park&Ride-Anlagen. Von dort aus fahren Expressbusse auf gesonderten Fahrstreifen ohne Stau und Zeitverlust in die Innenstadt weiter. Der Besetzungsgrad von ein- und auspendelnden Autos wird erhöht, indem die Busspuren von Fahrzeugen mit mehreren Insassen mitbenutzt werden dürfen. Diese „High-occupancy vehicle lanes“ tragen im Ausland bereits erfolgreich zur Verringerung des Autoverkehrs bei. Für die „erste“ und „letzte Meile“ von und zu ÖPNV-Haltestellen werden mehr Sharing- und On-Demand-Dienste bereitgestellt, zum Beispiel Rufbusse.
Autoreduzierte Innenstadt
Durch neue Parkregelungen, weniger Stellplätze, verkehrsberuhigte Zonen und nachhaltige Logistikkonzepte wird der Autoverkehr in der Altstadt und Innenstadt reduziert. Der dadurch frei werdende Raum kommt dem Rad-, Fuß- und öffentlichen Nahverkehr ebenso zugute wie der Aufenthaltsqualität und den fürs Stadtklima so wichtigen Grün- und Freiräumen. Notwendige, nicht vermeidbare Autofahrten in die Innenstadt sind auch weiterhin möglich. In erster Linie werden hier aber emissionsfreie, innovative Verkehrsmittel die Mobilität prägen. Effiziente City-Logistikkonzepte gestalten den Liefer- und Ladeverkehr verträglich.
Mobilitätskonzepte
Bei der Planung von Neubauquartieren und bei Stadtsanierungsprojekten werden Mobilitätskonzepte von Anfang an mitgedacht. Der Fokus liegt auf einer lebendigen, ausgewogenen Nutzungsstruktur, bei der möglichst viele Angebote des täglichen Bedarfs im unmittelbaren Wohnumfeld zu finden sind. Kurze Wege, eine gute innere und äußere Erschließung des Quartiers mit dem ÖPNV, Car- und Bike-Sharing-Angebote ermöglichen ein Leben ohne eigenes Auto und steigern die Lebensqualität.
Innovative Verkehrsmittel
Die Mobilität ist stark von der Digitalisierung und von Innovationen geprägt. Die Landeshauptstadt München greift diese auf, plant vorausschauend und ist offen für Trends. Das automatisierte und vernetzte Fahren wird derzeit zusammen mit Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung erforscht; für den verkehrlich stark belasteten Münchner Norden wird eine Seilbahn über den Frankfurter Ring untersucht. Bei allen neuen Technologien steht das Nutzerbedürfnis im Mittelpunkt.
Am Mittwoch, 12. Februar, behandelt der Stadtrat im Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung neben der Beschlussvorlage „Mobilitätsplan für München“ weitere wichtige Beschlüsse zur Mobilität in München.
Quelle: PM der Stadt München vom 31.1.2020
Schlagworte:
Bike-/Velo-City, CarSharing, DE-News, Kommunen, Mobilität, Neue Bücher und Studien, News-Blog Bayern, Umweltpolitik, eMobilität
2012 war der jährliche Zubau in der PV noch bei gut 7 GW, 2016 wird er gerade mal 1 GW erreichen. Seit Jahren sinkt in Deutschland der Ausbau der PV und ist inzwischen sogar weit unter den schon viel zu niedrigen Ausbauzielen der Regierung.
In einem Beitrag vom 21. November 2016 gibt Hans-Josef Fell eine aktuelle Einschätzung zur aktuellen Energiepolitik in Deutschland: www.hans-josef-fell.de/…pv-ausbau-sinkt-weiter-doch-staatssekretaer-baake-feiert-die-letzten-eeg-novellen-sogar-noch-als-erfolg
Schlagworte:
DE-News, Erneuerbare, Klimaschutz, Umweltpolitik