„Klimaneutralität in Stadtquartieren“ in der Ausgabe „Ökologisches Wirtschaften 3/2019“
Veröffentlicht
In der Forschung sind die Quartiere als wichtige Handlungsebene für den Klimaschutz erkannt worden. Deshalb hat das BMBF, BMU und Bundesbau- bzw. Bundes-Verkehrs-Ministerium einige Forschungsprojekte zu Nachhaltigen Quartieren finanziert, die nun in der Bearbeitung sind. Konsens der vorgestellten Forschungsprojekte und der Fördermittelgeber ist, das es wichtig Quartierskonzepte eine klimafreundliche Wärme- und Stromversorgung sowie ein umweltfreundliches Mobilitätangebot ökonomisch zu erforschen“ und „die einzelnen Elemente im Sinne einer funktionierenden Sektorkopplung auch sinnvoll [zu] verknüpfen.“
Die Schwerpunkts-Beiträge der Ausgabe „Ökologisches Wirtschaften 3/2019“ zeigen einerseits die Potenziale des Quartiersansatzes für die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf, aber präsentieren auch Best-Practice-Beispiele, bzw. diskutieren die Umsetzbarkeit in der Praxis.
Auswahlkriterium der vorgestellten Projekte war, wie zu erwarten beim Newsletter des IÖR – Institut für Ökologisches Wirtschaften, dass Mitglieder daran beteiligt sind. Die Beiträge bieten insgesamt einen guten Überblick über die derzeit laufenden Quartiers-Forschungsprojekte in Deutschland.
Urbane Lösungen für die Klimakrise
Erschienen am 4.9.2019
Inhaltsverzeichnis
Editorial
Städtebau in Zeiten des Klimawandels von Christopher Garthe
…
Gemeinsam in die breite Umsetzung
Akteure und ihre Rolle für die Energiewende im Quartier von Elisa Dunkelberg, Jan Knoefel, Julika Weiß
Fallbeispiel Hamburg
Maßnahmen und Instrumente der städtischen Wärmeplanung von Lubow Hesse
Verkehrsplanung auf Stadtteilebene
Mobilität in klimaneutralen Stadtquartieren – elektrisch, multimodal und vernetzt von Uta Bauer, Thomas Stein, Victoria Langer
Technische Konzepte für Klimaneutralität
Wärme, Kälte und Strom im Quartier von Volker Stockinger
QUARREE100 – Ein Stadtquartier im energetischen Wandel
Gemeinsam forschen, lernen und umsetzen von Martin Eckhard, Torben Stührmann, Benedikt Meyer
Moderne Mobilität ist mehr als E-Autoförderung, deshalb hat Baden-Württemberg eine Kaufpämie von 50% (max. 4.000 Euro) für gewerbliche eCargobikes eingeführt. Im Interview mit cargobike.jetzt erklärt Verkehrsminister Winfried Hermann (Bündnis 90/Die Grünen) die RadSTRATEGIE im Südwesten: www.cargobike.jetzt/interview-winfried-hermann
Ab sofort ist der 192 seitige Leitfaden der AKP – Fachzeitschrift für Alternative Kommunal Politik für 15 Euro Schutzgebühr plus Versandkosten zu erwerben.
Klimaschutz ist längst Thema in den Räten, die Klimawandel-Anpassung vielerorts noch nicht.
Am Leitfaden für die eigene Klimapolitik-Baustelle haben ExpertInnen aus Verwaltung, Politik und Forschung mitgewirkt; die Hessische Umweltministerin Priska Hinz steuert die Einführung bei.
Das Buch gliedert sich in folgende vier Teile:
Handlungsfelder: Energie (Julia Verlinden), (Ab-)Wasser und Hochwasser (Franz Kahle und Jürgen Rausch), Planen, Bauen und Verkehr (Christof Nolda), Gesundheit (Anja Ritschel), Umwelt (Peter Pluschke) sowie ländlicher Raum (Herbert Klemisch).
Strukturen und Strategien: Gemeinschaftsaufgabe Klimaschutz (Oliver Decken), Klimaanpassung im Verwaltungshandeln (Cornelia Rösler), Anpassungs-Strategien (Ulrich Matthes) und Katastrophenschutz (Helga Stulgies).
Finanzen: Förderprogramme (Corinna Altenburg und Christine Krüger), Finanzierungsmodelle und Divestment (Jens Allerheiligen), Freiwillige Leistung oder Pflichtaufgabe (Simone Raskob und Kai Lipsius).
Blick über den Tellerrand: Internationale Netzwerke (Joachim Lorenz) und das Kopenhagener Klimaschutzkonzept (Britta Tornow).
Anhand von Kommunal-Checks lässt sich prüfen, wo die eigene Kommune steht.
Tipps für die Ratsarbeit sind farbig hervorgehoben. Wer quer- und weiterlesen will, findet in eckigen Klammern Querverweise zu anderen Textstellen.
Schließlich führt an jedem Kapitelende ein Shortlink sowie ein QR-Code zu einer Link-Sammlung auf unserer Website www.akp-redaktion.de, die auch nach dem Erscheinen des Buches laufend aktualisiert wird.
Umweltministerin Heinen-Esser: „Der Schutz des nächtlichen Sternenhimmels dient Gesundheits-, Arten- und Klimaschutz und ermöglicht faszinierendende Naturerlebnisse bei Nacht“
Ein faszinierendes Naturschauspiel: Der Nationalpark Eifel ist einer von wenigen Orten in Deutschland, in dem man die Milchstraße mit bloßen Augen sehen kann. Nun hat der Internationale Sternenpark Nationalpark Eifel die endgültige und im westlichen Deutschland bisher einmalige Anerkennung erhalten. (Foto: Maximilian Kaiser)
Schleiden-Gemünd / Nettersheim, den 05.04.2019. Den nächtlichen Sternenhimmel mit funkelnden Himmelskörpern zu erleben ist für viele Menschen ein besonderes Erlebnis, das nur noch an wenigen Orten in Deutschland möglich ist – einer dieser Orte ist der Nationalpark Eifel. Seit 2010 setzt sich eine regionale Initiative mit Erfolg für den Schutz des Nachthimmels und den Erhalt der natürlichen Nachtlandschaft ein – 2014 folgte die vorläufige Auszeichnung zum ersten „International Dark Sky Park“ in Deutschland. Nun darf sich diese Initiative über die endgültige Anerkennung als Internationaler Sternenpark Nationalpark Eifel freuen. Auf dem Gelände der Sternwarte der Astronomie-Werkstatt „Sterne ohne Grenzen“ im Nationalpark Eifel überreichte Dr. Andreas Hänel, höchster Repräsentant der International Dark Sky Association (IDA) in Deutschland, Umweltministerin Ursula Heinen-Esser und dem Leiter der Nationalparkverwaltung Eifel Dr. Michael Röös die Anerkennungsurkunde. Die Auszeichnung zu einem Schutzgebiet der International Dark Sky Association (IDA) ist ein Prädikat, mit dem weltweit wenige Regionen für sich werben können, in Deutschland sind es nur vier. Für den Nationalpark Eifel, der dieses Jahr 15 Jahre alt geworden ist, ist diese Anerkennung ein schönes „Geburtstagsgeschenk“.
Der Nationalpark Eifel ist ein Refugium des ungestörten Nachthimmels und seit 2014 als Sternenpark anerkannt.„Selten bietet ein Thema derart viele win-win-Situationen“, freute sich Umweltministerin Ursula Heinen-Esser bei der Übergabe der Urkunde. Sie betonte den vielseitigen Nutzen, den der Schutz des nächtlichen Sternenhimmels mit sich bringt: „Dunkle Nächte wirken positiv auf die Gesundheit, schonen Ressourcen und dienen damit dem Klimaschutz. Für viele nachtaktive Tierarten, vor allen Dingen für Insekten ist die Dunkelheit wichtig. Künstliches Licht in der Nacht kann für sie eine ernste Bedrohung sein.“ Für Nordrhein-Westfalen sei die endgültige Anerkennung des Nationalparks Eifel als einziger Sternenpark in der gesamten westlichen Hälfte Deutschland eine herausragende Ehrung. „Die endgültige Anerkennung des Nationalparks Eifel als Sternenpark trägt dazu bei, das Profil unseres Landes auch als Naturdestination zu schärfen“, resümiert die Landesumweltministerin.
Die Initiative geht auf den Astronomen und Beleuchtungsberater Harald Bardenhagen aus Köln zurück, der es geschafft hat, die Region vom Wert des Sternenhimmels zu überzeugen. Zunächst fand Bardenhagen in der Verwaltung des Nationalparks Eifel, in der Kreisverwaltung Euskirchen, den Nationalparkstädten Schleiden und Heimbach sowie bei den Verantwortlichen für die Liegenschaft Vogelsang begeisterte Mitstreiter. Bis zur endgültigen Anerkennung als Dark Sky Park waren jedoch noch weitere Anstrengungen auf unterschiedlichsten Ebenen notwendig: In der Gestaltung der Außenbeleuchtung zur Reduzierung des künstlichen Lichts im Nationalpark und den direkt umliegenden Ortschaften oder in der Entwicklung von touristischen Angeboten zur Sternenbeobachtung für die breite Öffentlichkeit. Auch der Naturpark Nordeifel, in den der Nationalpark Eifel eingebettet ist, hat sich intensiv in diesen Prozess eingebracht.
Dr. Michael Röös, Leiter der Nationalparkverwaltung Eifel, dankte Herrn Bardenhagen für sein beispielloses Engagement gegen Lichtverschmutzung und seinen Einsatz für den Schutz und die Erlebbarmachung des nächtlichen Sternenhimmels. „Mit der endgültigen Anerkennung des Nationalparks Eifel zum Internationalen Sternenpark haben wir einen wichtigen Meilenstein mit der Region erreicht und gleichzeitig eine Vorreiterrolle zum Schutz der Dunkelheit in Nordrhein-Westfalen eingenommen.“
„Dieses Alleinstellungsmerkmal werden wir gemeinsam deutlich ausbauen“, freute sich Manfred Poth, Vorsitzender des Naturpark Nordeifel. Mit dem innovativen Projektantrag „Unterm Sternenzelt – Eifel bei Nacht“ konnte sich der Naturpark im „Naturparkwettbewerb.2021.NRW“ des Umweltministeriums NRW durchsetzen und belegte, erstmals in seiner Geschichte, den ersten Platz. „Mit den damit verbundenen 400.000 Euro Fördermitteln wird der Schutz der Dunkelheit durch Öffentlichkeitsarbeit, durch Bildungsangebote einer nachhaltigen Entwicklung und touristische Infrastrukturprojekte in der Eifel eine deutliche Weiterentwicklung erfahren“, erläuterte Poth. Über 40 Projektpartner, unter anderem die Nationalparkverwaltung Eifel, wollen sich an der Realisierung beteiligen.
Die neue Genossenschaft für Köln, die das Quartier neu erfindet – Eine Mitmachveranstaltung
Schöner Wohnen für alle – die Dachgenossenschaftsinitiative STADTraum54 initiiert das größte neue Genossenschaftsprojekt in Köln – und Sie planen es mit? Die Initiatoren von STADTraum54 stellen ihr Konzept zur Debatte. Mitmachen ist Teil des Programms!
Wem gehört die Stadt? Uns allen! Wohnen ist ein Grundrecht, soziales Zusammenleben die Grundlage unserer Gesellschaft, Ökologie unsere Verantwortung und Gemeinschaft unsere Sehnsucht. Diese Leitidee würden viele Menschen unterschreiben, die ein Wohnprojekt suchen. Und obwohl es viele Interessenten und einige schöne Projekte gibt, so fehlt in Köln doch bisher die Wirksamkeit im Größeren.
Diese Initiative will in eine neue Dimension des Wohnprojektewesens in Köln vorstoßen und jeder kann dazu beitragen, als Ideengeber, Unterstützer, Genosse. Bereits das erste Projekt soll größer sein als die üblichen Wohnprojekte, eine langfristige Sozialbindung garantieren und auch für das Stadtquartier von Nutzen sein. Was in Berlin, München und Zürich realisiert wurde, soll auch in Köln möglich werden. Doch soll es nicht nur ein Projekt werden, für eine kleine Gruppe der Glücklichen, sondern der Aufbruch in eine veränderte Stadtkultur. Wie wir dort hinkommen und welche Dinge wichtig und welche Luxus sind, soll an diesem Abend gemeinsam erarbeitet werden.
Die Veranstaltung ist Auftakt eines partizipativen Prozesses, an deren Ende eine Stadt steht, die von den Bürgern durch aktives Nutzen lebendig gehalten wird, die ihnen gehört und in der sie sich zu Hause fühlen – aber angefangen wird mit einem Projekt und noch einem!
Dienstag, 25.08.2016, 19:00 bis 21:00 Uhr | Haus der Architektur Köln, Josef-Haubrich-Hof, 50676 Köln | Veranstalter: Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen, ein Projekt des hdak | Eintritt frei, Anmeldung per E-Mail erbeten an anmeldung@hda-koeln.de
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