2:52 min, 9.11.2014
Projektinfos: https://sdg21.eu/db/hundertwasserhaus-in-wien
Schlagworte: Begrünung / Klimaanpassung, Filme, Filme < 4 Min, News-Blog Österreich, Wien
2:52 min, 9.11.2014
Projektinfos: https://sdg21.eu/db/hundertwasserhaus-in-wien
rückwirkend zum 1. Januar 2020 wurde nun offiziell die Holzbau-Förderung in Hamburg im Rahmen der unterschiedlichen Programme des geförderten Wohnungsbaus auf 0,80 Euro pro Kilogramm Holzprodukt erhöht. Als Fördervoraussetzung muss das eingesetzte Holz aus nachhaltigen Quellen stammen, fest im Gebäude verbaut und Teil der Konstruktion sein. Holzprodukte in der Konstruktion im Sinne der Förderung sind alle Vollholzprodukte (Schnittholz, Hobelware usw.), Holzwerkstoffe (Spanplatten, Faserplatten usw.) sowie Produkte des konstruktiven Holzbaus (Brettsperrholz, Brettschichtholz usw.). Der reine Holzanteil in diesen Produkten muss wenigstens 80 % der Produktmasse entsprechen.
Weitere Informationen auf
www.ifbhh.de/foerderprogramm/modernisierung-von-nichtwohngebaeuden-und-holzbau#was-fordern-wir
Schlagworte:
Fördergelder, Holzbau, Klimaschutz, News-Blog Hamburg, Quartiere, Siedlungen, Umweltpolitik, Wohnbau
Mehr begrünte Flachdächer und möglichst insektenfreundlich bepflanzte Freiflächen in Neubaugebieten – das sind die Kernpunkte eines Ortsgesetzes, mit dem sich heute die Bau- und Umweltdeputation befasst. Für neue Gebäude mit Flachdächern ab 100 Quadratmetern wird die Begrünung demnach zur Pflicht. Ausgenommen bleiben Reihenhäuser und Hallen-Dächer, bei denen die Begrünung unzumutbar hohe Kosten verursachen würde. Die Begrünung von neuen Flachdächern dient u.a. dazu, Überschwemmungen durch Starkregen zu verringern. Ebenso wird bei Neubauten die Bepflanzung von Freiflächen verpflichtend, um in der verdichteten Stadt mehr Lebensraum für bedrohte Insekten zu schaffen und die Versickerung von Wasser zu fördern. „Mit mehr Gründächern wappnet sich Bremen für die Folgen des Klimawandels“, so die Fraktionsvorsitzende Maike Schaefer, „dafür haben wir Grünen lange geworben und freuen uns über den Beschluss. Extreme Niederschläge werden Bremen im Zuge des Klimawandels häufiger treffen. Wir müssen die Überflutungsgefahr durch lang anhaltenden Starkregen eindämmen. Vollgelaufene Keller und überschwemmte Straßen beeinträchtigen das Leben der Menschen und bedrohen den Logistikstandort. Um Bremen nicht im Regen stehen zu lassen, schreiben wir fortan mehr begrünte Flachdächer vor. Gründächer halten Niederschläge zurück. Ein Großteil des Wassers verdunstet, der Rest fließt zeitverzögert ab und entlastet so die Kanalisation. Begehbare Flachdächer können mit den Pflanzen auch als attraktive Erholungsorte genutzt werden. Nicht zuletzt filtern Gründächer Schadstoffe aus der Luft, sorgen bei Hitzewellen für ein angenehmes Gebäudeklima und dienen bedrohten Insekten. Der Insektenschutz muss mehr Gewicht erhalten. Durch den dramatischen Schwund von Bienen, Schmetterlingen & Co. infolge von Ackergiften und Versiegelung droht ein ökologisches Desaster: Blüten fehlt es an Bestäubern, Vögeln an Nahrung, Schädlingen an natürlichen Feinden. Kleine Insekten sind ökologische Riesen. Wir müssen den Insektenschwund aufhalten. Dafür eignen sich Gründächer ebenso wie insektenfreundlich bepflanzte Flächen in Neubaugebieten.“
Siehe auch:
„Als erste Großstadt über 500.000 Einwohner*innen will Bremen vorschreiben, dass größere Neubauten mit Flachdächern begrünt werden müssen“ (1. 4. 2019)
http://taz.de/Pflanzen-auf-Flachdaechern/!5582020/
„Pflanzen auf Flachdächern sollen in Bremen verpflichtend werden. Darauf haben sich SPD und Grüne geeinigt“ (3.1.2019)
http://taz.de/Pflanzen-auf-Flachdaechern/!5559895/
Quelle: PM der Bremer Grünen vom 21. März 2019
Schlagworte:
News-Blog Bremen

Forstminister Peter Hauk MdL: „Mit unserem Ideenaufruf wollen wir den kommunalen Holzbau im Land weiter vorantreiben und unsere bundesweite Stellung als Holzbauland Nr. 1 weiter festigen“.
Für den Ideenaufruf kommunaler Holzbau-Konzepte stehen insgesamt rund 6,5 Millionen Euro an Fördermitteln der Holzbau-Offensive Baden-Württemberg zur Verfügung.
Der Online Bewerbungsschluss ist am 12. Februar 2020.
„Mit Blick auf die weltweite Klimaentwicklung führt an einem verstärkten Einsatz des nachwachsenden und klimafreundlichen Bau- und Dämmstoffs Holz kein Weg vorbei. Nur Gebäude mit einem hohen Holzanteil können größere Mengen Kohlenstoffs über Jahrhunderte einspeichern. Mit unserem Ideenaufruf wollen wir den kommunalen Holzbau im Land weiter vorantreiben und unsere bundesweite Stellung als Holzbauland Nr. 1 weiter festigen“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Freitag (13. November) in Stuttgart. Ziel sei es, Baden-Württemberg als Vorbild einer klimabewussten Baukultur zu etablieren. Die Bauprojekte des Landes würden soweit möglich in Holz- und Holzhybridbauweise umgesetzt. Nun unterstützt das Land auch die Kommunen bei der Entwicklung hin zu einem klimafreundlichen Bauen mit Holz.
„Im Fokus des Ideenaufrufs stehen vor allem kommunale Konzepte und Wege im Städtebau die zur Umsetzung von Holzbauprojekten führen. Gesucht werden neue innovative Ansätze zum Beispiel bei eigenen Liegenschaften, der Quartiersentwicklung oder der Schaffung ganzer Siedlungen“, erklärte Minister Hauk. Hierzu bedürfe es engagierter und innovativer Kommunen, die als Trendsetter vorangehen. Der Ideenwettbewerb solle hierfür Anreize setzen. „Wer mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz baut, schont das Klima und stärkt regionale Wirtschaftskreisläufe. Die Holz- und Holzmischbauweisen eignen sich beispielsweise optimal um bestehende Bebauungen aufzustocken, Baulücken zu schließen oder Bestandsbauten zu sanieren“, erklärte der Minister. Zahlreiche Projekte würden schon heute belegen, dass eine hochwertige und nachhaltige Weiterentwicklung urbaner und ländlicher Räume mit Holz wirtschaftlich ist und einen Mehrwert für die Bevölkerung mit sich bringen.
Das Land setzt sich daher mit der Holzbau-Offensive Baden-Württemberg für ein höheres Klimabewusstsein im Bauwesen ein. Holz ist der einzige relevante Baustoff, der eine günstige CO2-Bilanz aufweist und einen unmittelbaren Speichereffekt erzielt. Durch die innovative Weiterverarbeitung mit niedrigem Energieeinsatz findet Holz in verschiedensten Formen Verwendung und kann mit architektonischen Akzenten zu einer nachhaltigen Baukultur beitragen.
Die Kommunen sind aufgefordert, Ansätze zum Planen und Bauen mit Holz im Hochbau einzureichen. Dabei kann es sich um erste Ideen handeln, die einer der folgenden vier Kategorien zugeordnet werden müssen:
1. Entwicklung und Konzeption des Baus und der Sanierung eigener Liegenschaften,
2. Instrumente und Ansätze der Stadtplanung /-entwicklung,
3. Information, Beratung und Aufklärung Bauwilliger durch die Kommunen (Kommunikation)
4. Sonstiges/Sonderweg.
Die Einreichung von Ideen zur Planung von Einzelobjekten, als auch Quartiers- und Siedlungsansätze, Beratungs- und Qualifizierungsangebote (intern wie extern), Kommunikationsstrategien und Öffentlichkeitsarbeit, aber auch andere Formate im kommunalen Planungskontext sind denkbar.
Der Aufruf ist niedrigschwellig angelegt um viele Kommunen anzusprechen. In einem zweistufigen Bewerbungsverfahren wird zunächst ein Grobkonzept in Form einer kurzen Ideenskizze online eingereicht. Nach einer Bewertung durch eine Expertengruppe haben ausgewählte Kommunen die Chance, die Projektidee zu vertiefen und für die Umsetzung vorzubereiten. Eine finanzielle Unterstützung mit jeweils bis zu 20.000 Euro steht hierfür zur Verfügung (1. Stufe). Nach positiver Bewertung besteht in der zweiten Stufe die Möglichkeit eine weitere Förderung in Höhe von bis zu 400.000 Euro für die Umsetzung ihrer Projektidee zu erhalten (2. Stufe).
Bewerbungsschluss für die Einreichung einer kurzen Ideenskizze über den Online-Antrag ist der 12. Februar 2021 (1. Stufe). Nähere Informationen finden interessierte Kommunen auf der Website der Holzbau-Offensive unter www.holzbauoffensivebw.de
Schlagworte:
Fördergelder, Holzbau, News-Blog Baden-Württemberg, Quartiere, Umweltpolitik, Wohnbau
Der Preis wird seit dem Jahr 2005 durch den Senator für Umwelt, Bau und Verkehr in Kooperation mit der Bundesarchitektenkammer durchgeführt. Der bisher als Bremer Bauherrenpreis bekannte Wettbewerb würdigt das Engagement von Bauherrinnen und Bauherren in Bremen und Bremerhaven. Ziel ist es, das Leistungsspektrum des Wohnungsbaus im Land Bremen darzustellen und Impulse für zukünftige Bauvorhaben zu geben.
Die nächste Verleihung erfolgt im Frühjahr 2018.
Link
http://www.bremer-wohnbaupreis.de/
Schlagworte:
DE-News, News-Blog Bremen, Ästhetik / Architektur / Baukultur