Im Film wird neben der Motivation und den Hintergründen der Ökodorf-Bewegung auch ein guter Eindruck des Ökodorf Sieben Linden gegeben.
Der Text dazu auf vimeo: „Wie kann eine Welt jenseits von Wachstum, Konkurrenz und Profitstreben aussehen? Das multimediale Projekt „Degrowth in Bewegung(en)“ zeigt, welche Initiativen und Bewegungen soziale, ökologische und demokratische Alternativen entwickeln und leben.
Im Ökodorf Sieben Linden trafen wir Christiane Kliemann, die im Interview erzählt was ein Ökodorf ausmacht, wie sich Ökodörfer politisch engagieren und wo der Bezug zu Degrowth ist.
Das Bundesbauministerium (BBSR) hat neben dem etablierten Standard für die Zertifizierung der Nachhaltigkeit von Bundesgebäuden (BNB) auch einen neuen vereinfachten Standard für Kleinwohngebäude (BNK) entwickelt. Im Rahmen dieses Standards werden auch Anforderungen an Holzprodukte und -materialien definiert, die erfüllt sein müssen, damit diese hier die volle Punktzahl erhalten. Die Einhaltung dieser Anforderungen kann nun auch mit einem HOLZ VON HIER Zertifikat für die Holzprodukte nachgewiesen werden.
Bedeutung des BNK für den Holzbau
Es ist politischer Wille, dass verstärkt bei Neubauten in Deutschland eine Nachhaltigkeitszertifizierung durchgeführt wird. Dies scheiterte bislang bei den allermeisten vor allem kleineren Gebäuden an den enormen Kosten und dem erheblichen Aufwand für eine entsprechende Zertifizierung. Aus diesem Grund hat das BBSR einen vereinfachten Standard für Kleinwohngebäude entwickelt. Mit diesem Standard können nun auch leichter Ein- oder Mehrfamilienhäuser ausgezeichnet werden. Inzwischen bieten verschiedene Fertighaushersteller ihren Kunden eine entsprechende Nachhaltigkeitszertifizierung an.
Welchen Nutzen haben Betriebe der Holzwirtschaft mit einem Nachweis nach Holz von Hier?
Hersteller von Holzbauprodukten können nun über ein Holz von Hier Zertifikat alternativ zu FSC oder PEFC als einem Nachweis für nachhaltige Waldwirtschaft die Anforderungen des BNK an eingesetzte Holzprodukte erfüllen. Diese Anforderungen sind im Steckbrief 3.3.1 des Standards festgehalten.
Dies gilt natürlich erst Recht für Holzbaubetriebe für den Fall, dass diese ihren Kunden eine entsprechende Zertifizierung nach dem BNK anbieten wollen. Holz von Hier bietet für Holzbaubetriebe neben der Eignung für den BNK Standard aber auch einen unmittelbaren Marketingvorteil, da regional hergestellte Produkte einen wachsenden Trend bei Verbrauchern erfahren und sie so eine wachsende Zielgruppe umweltbewußter Käufer ansprechen können.
Die Nutzung des Zertifizierungssystems von Holz von Hier ist dabei für interessierte Unternehmen sehr einfach und mit geringen administrativem, personellem und finanziellem Aufwand verbunden. Die produkt- oder objektbezogene Ausstellung eines Zertifikats erfolgt über ein elektronisches Controllingsystem, wie es ähnlich z.B. im bundesdeutschen Biogasregister im Rahmen des Kohlenstoff-Zertifikatehandels im Einsatz ist. Holz von Hier bietet Unternehmen der Holzwirtschaft damit zusätzliche Marktchancen, ohne die Abläufe im Betrieb zu erschweren oder einzuschränken.
Ab Sommer 2019 können neue Ideen ins Rennen geschickt werden
Das Bundesumweltministerium veröffentlicht heute einen neuen Förderaufruf „Klimaschutz durch Radverkehr“. Über die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) werden künftig Modellprojekte gefördert, die unter anderem Städte und Gemeinden, aber auch Vereine und Unternehmen dabei unterstützen, attraktive Angebote für den Radverkehr zu entwickeln und dem erhöhten Fahrradaufkommen gerecht zu werden. Ziel ist es, neben der Einsparung von Treibhausgasemissionen auch einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität vor Ort zu leisten.
Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Jede zweite Autofahrt ist kürzer als fünf Kilometer – für viele Wege ist daher das Fahrrad eine praktische und klimafreundliche Alternative. Häufig ist jedoch die vorhandene Infrastruktur für Fahrräder vor Ort nicht ausreichend. Hier setzen wir mit unserem Förderangebot an. Wir wollen dazu beitragen, den Radverkehr attraktiver und damit unsere Städte und Gemeinden klimafreundlicher und lebenswerter zu machen.“
Ab dem 1. August 2019 können Projektskizzen eingereicht werden. Bewerben können sich unter anderem Städte, Gemeinden, Unternehmen sowie Kooperationen von Kommunen, Verbänden, Vereinen, Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus und Hochschulen.
Seit 2016 hat das Bundesumweltministerium bereits 38 Einzel- und 18 Verbundvorhaben zum Radverkehr im gesamten Bundesgebiet mit einem Fördervolumen in Höhe von rund 85 Millionen Euro unterstützt.
Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen hat heute den Bundespreis Stadtgrün 2022 ausgelobt. In diesem Jahr liegt der Fokus auf dem Thema „Klimaanpassung und Lebensqualität“.
Bundesministerin Klara Geywitz: „Der Klimawandel ist ein Stresstest für unsere Städte. Wir brauchen mehr Bäume für ein besseres Stadtklima, wir brauchen Böden, die Starkregen aufnehmen, wir brauchen weniger versiegelte Fläche auch für mehr Biodiversität und gegen die Erhitzung der Wohnquartiere. Mit dem Bundespreis Stadtgrün 2022 zeichnen wir die Pionierarbeiten aus, die heute schon die notwendige Transformation der Städte gestalten.“
Der Preis würdigt vorbildliche Praxisbeispiele, die zeigen, wie Kommunen ihr Stadtgrün nutzen können, um das Stadtklima positiv zu beeinflussen und die negativen Auswirkungen extremer Wetterlagen zu verringern. Ausgezeichnet werden zudem bereits erprobte, innovative Konzepte für ein klimaangepasstes und vitales Stadtgrün. Dabei werden öffentlich nutzbare Freiräume gesucht, die auch die weiteren Nutzungsanforderungen an Freiräume in den Städten und Gemeinden erfüllen, unter anderem als Räume der Erholung und des sozialen Zusammenhalts sowie als Elemente eines attraktiven Fahrrad- und Fußwegenetzes. Städte und Gemeinden in Deutschland können sich ab sofort mit ihren Projekten bewerben. Planungsbüros, Bürgerinnen und Bürger, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Initiativen oder Vereine können sich in Kooperation mit ihren Kommunen beteiligen.
Vorbehaltlich der im Bundeshaushalt 2022 zur Verfügung stehenden Mittel ist der Bundespreis mit einem Preisgeld von insgesamt bis zu 100.000 Euro dotiert. Neben vorbildlich umgesetzten Projekten wird auch der Mut prämiert, mit vielversprechenden neuen Lösungsansätzen zu experimentieren.
Eine unabhängige Jury entscheidet im Juni 2022 über die Auszeichnung von Projekten mit Preisen und Anerkennungen. Sie ist mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Garten- und Landschaftsarchitektur, Klimaanpassung, Stadtentwicklung und Stadtplanung, Vertretern und Vertreterinnen der kommunalen Spitzenverbände sowie aus dem Bundesbauministerium besetzt. Die Preisverleihung soll im September 2022 in Berlin stattfinden.
Der Bundespreis Stadtgrün ist ein wichtiger Baustein in der Umsetzung des Weißbuches Stadtgrün des Bundesbauministeriums. Er wird vom Deutschen Städtetag, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund und dem Deutschen Landkreistag unterstützt. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) setzt den Bundespreis Stadtgrün um und begleitet ihn fachlich.
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