1:46 min., veröffentlicht am 22.02.2018
Projektinfos: https://sdg21.eu/db/wohnen-am-dantebad
Schlagworte: Filme, Filme < 4 Min, Holzbau, News-Blog Bayern
1:46 min., veröffentlicht am 22.02.2018
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„BISKO“ ist weder eine Knackwurst noch ein neuer Schokoriegel, sondern der neue „Bilanzierungs-Standard Kommunal“. Nach vier Jahren der Entwicklung steht jetzt ein Methodenpapier zur Verfügung, das für Energie- und Treibhausgasbilanzen eindeutige Bilanzierungsregeln für Kommunen in Deutschland liefert. In einem längeren Konsultationsprozess, das das ifeu Heidelberg koordinierte und fachlich leitet, wurden mit Wissenschaftlern, Kommunen und Beratungsinstituten Fragen wie „Darf man Ökostrom in der Bilanz anrechnen?“ oder „Soll man den Strommix der Kommune, des Landes oder des Bundes nehmen?“ geklärt. Damit ist zu hoffen, dass Kommunalbilanzen zukünftig einheitlich berechnet werden und damit vergleichbar sind.
Beim ifeu Heidelberg gibt es weitere Informationen.
Das erste Softwaretool, das den BISKO-Standard implementiert hat, ist der Klimaschutz-Planer www.klimaschutz-planer.de
Schlagworte:
Bestand, CO2-neutral, DE-News, Forschung, Klimanotstand, Klimaschutz, Tools, Zertifzierung & Labels

Die Diskussion um den Klimawandel und der wachsende Bedarf an Wohnraum haben den Holzbau im vergangenen Jahr immer häufiger in den Fokus von Planern, Architekten und Bauherren gerückt. Schließlich kann die nachhaltige Holzbauweise einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz sowie zur Schaffung von Wohnraum leisten. Das gestiegene Interesse am Holzbau schlägt sich auch in den Branchenzahlen nieder: Der Umsatz der Betriebe wuchs 2019 gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent, die Zahl der Beschäftigten ist von rund 68.000 auf rund 70.000 gestiegen und die Holzbauquote ist sowohl im Wohnbau (Neubau) als auch im Nichtwohnbau (Neubau) weiter gewachsen.
Diese und weitere Zahlen, Fakten und Prognosen zur Branchenstruktur, zur Markt- und Konjunkturentwicklung, zur betriebswirtschaftlichen Lage und Finanzierung sowie zur Ausbildung und Karriere im Zimmerer- und Holzbaugewerbe hat Holzbau Deutschland in seinem „Lagebericht Zimmerer / Holzbau 2020“ veröffentlicht. Er steht auf der Website des Verbandes im Handlungsfeld Betriebswirtschaft zum kostenfreien Download zur Verfügung.
Auch nach Corona: Klimaschutz weiter vorantreiben
Zum Abschluss des 11. Petersberger Klimadialogs in der vergangenen Woche hat Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, in der Zeit nach der Coronakrise „wenn wir Konjunkturprogramme auflegen, immer den Klimaschutz ganz fest im Blick zu behalten und deutlich zu machen, dass wir nicht etwa am Klimaschutz sparen, sondern dass wir in zukunftsfähige Technologien investieren.“
Die Holzbauweise zählt schon seit Langem zu den zukunftsfähigen Technologien, die einen essentiellen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele leisten kann. „Das ökologische, nachhaltige und ressourcenschonende Bauen mit Holz muss daher beim Wohnungsbau sowie bei Nachverdichtungen und Lückenschließungen im Bestand auch weiter im Fokus bleiben. Damit der Holzbau als gleichberechtigte Alternative zu anderen Bauweisen anerkannt wird, gilt es die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern und die Bauordnungen der Bundesländer dem aktuellen Stand der Technik anzupassen“, forderte Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland.
Die aktuelle und weitere Entwicklung im Holzbau
Bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie war die Stimmungslage im Holzbau gut. Die Zufriedenheit der Zimmerei- und Holzbaubetriebe spiegelt sich auch in der Konjunkturumfrage von Holzbau Deutschland wider, an der zum Jahreswechsel 2019/2020 knapp 370 Unternehmer teilnahmen. Deren Auftragsbestand betrug zu Jahresanfang bereits durchschnittlich 17 Wochen (Vorjahr 15 Wochen). Daran hat auch die gegenwärtige Ausnahmesituation im Zuge der Corona-Pandemie nicht viel geändert: Nach jüngsten Umfragen gehen die meisten Betriebe ohne nennenswerte Einschränkungen und unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln ihrer Arbeit nach. Auch die Bauherren halten an der Umsetzung ihrer Bauvorhaben fest. Viele Holzbau-Betriebe profitieren derzeit vom bestehenden hohen Auftragsbestand. Die Auslastung reicht bei einigen bis ins nächste Jahr.
Wie sich der Umsatz im Holzbau in 2020 und darüber hinaus entwickeln wird und welche Auswirkungen die Corona-Pandemie haben wird, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht seriös einzuschätzen. Ungeachtet der aktuellen Situation ist der Holzbau bis Anfang März von einem weiteren Umsatzanstieg um 5 Prozent ausgegangen. Der Wert stützt sich auch auf die verhaltende Zuversicht der Unternehmer aus der Konjunkturumfrage von Holzbau Deutschland.
pdf-Download
Lagebericht Zimmerer / Holzbau 2020“
Quelle: PM Holzbau Deutschland vom 4.5.2020
Schlagworte:
DE-News, Holzbau, Klimaschutz, Neue Bücher und Studien
3:42 min, 23.06.2015, Hrsg.: Presseamt München
Projektinfos: https://sdg21.eu/db/muenchen-freiham
Schlagworte:
DE-News, Filme, Filme < 4 Min, News-Blog Bayern, Wohnbau-Politik
Interessenvertreter*innen aus ganz Europa haben heute einen Aufruf zum Klimaschutz gestartet. „Hunderte von Städten in ganz Europa und der Welt rufen den Klimanotstand aus. Sie forcieren ein Ende fossiler Brennstoffe und die ausschließliche Nutzung erneuerbarer Energien, um so zur Klimagerechtigkeit weltweit beizutragen,“ erklärt Thomas Brose, Geschäftsführer des Klima-Bündnis, Mitunterzeichner des Aufrufs. „Es ist an der Zeit, dass gegenwärtige und zukünftige EU-Politiker*innen daran mitarbeiten, dieses Ziel in eine europäische Realität zu verwandeln.“
Der Climate Action Call wurde im Vorfeld des Treffens von Staats- und Regierungschef*innen am 9. Mai über die Zukunft Europas und den Europawahlen, die von 23. bis 26. Mai stattfinden werden, gestartet. Parallel dazu senden mehr als 200 Bürgermeister*innen einen offenen Brief an den Europäischen Rat und seine Mitgliedsstaaten, worin sie zu einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Klimapolitik aufrufen. Die Unterzeichner*innen des Climate Action Calls fordern die gegenwärtige und zukünftige EU-Führungsspitze dazu auf, gesellschaftliche und kommunale Rufe ernst zu nehmen, aktiv zu werden und Klimaschutz zur obersten Priorität zu machen.
Der Climate Action Call listet folgende fünf Schritte für das neue EU-Parlament und die Kommission sowie alle EU-Mitgliedsstaaten auf:
Hunderte Städte, Unternehmen, Investor*innen, Wissenschaftler*innen, Religionsgemeinschaften, Sportvereine und zivilgesellschaftliche Organisationen aus Bereichen von Klimaschutz über Menschenrechte bis Gesundheit haben den Climate Action Call aufgegriffen, um tiefgreifende Veränderungen darin herbeizuführen, wie wir unsere Gesellschaft und Wirtschaft organisieren und somit die Klimaerwärmung unter 1,5°C halten.
Sarah Mekjian, Klima-Bündnis
Tel. 069- 717 139 20
E-Mail: s.mekjian@klimabuendnis.org
Seit mehr als 25 Jahren setzen sich die Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis mit ihren indigenen Partnern der Regenwälder für das Weltklima ein. Mit 1.700 Mitgliedern aus 26 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das weltweit größte Städtenetzwerk, das sich dem Klimaschutz widmet, und das einzige, das konkrete Ziele setzt: Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung.
www.klimabuendnis.org
Quelle: Pressemitteilung Klima-Bündnis, 07.05.2019
Schlagworte:
Akteure, Klimaschutz, Kommunen, News-Blog Europa (ohne DE), Umweltpolitik, Ökologie