Deutscher Bauherrenpreis 2018 „Hohe Qualität – Tragbare Kosten“ im Wohnungsbau
Veröffentlicht
Einsendeschluss ist der 1. Juni 2017
Wohnungsbau ist zum öffentlichen Thema geworden wie schon seit Jahren nicht mehr. Deshalb kommt der Wettbewerb zum Deutschen Bauherrenpreis 2018 zur rechten Zeit. Er wird von der Arbeitsgruppe KOOPERATION GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, Bund Deutscher Architekten BDA und Deutscher Städtetag (DST) ausgelobt.
Zunächst ohne Differenzierung ausgelobt, wurde der Preis seit 1997 in den Kategorien „Neubau“ und „Modernisierung“ vergeben. Aufgrund der zunehmenden Komplexität und wechselseitigen Durchdringung von Neubau- und Modernisierungsvorhaben wird im Wettbewerb 2018 auf diese Trennung verzichtet. Es können sowohl reine Neubau- oder Modernisierungsprojekte als auch Mischformen eingereicht werden.
Die Auslober laden alle Interessierten ein, an diesem Wettbewerb teilzunehmen, der vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert wird.
Deutscher Bauherrenpreis – wichtigster Preis im Bereich des Wohnungsbaus in Deutschland
Am Spannungsfeld von hoher Qualität und tragbaren Kosten setzt der Wettbewerb um den Deutschen Bauherrenpreis an, wobei er die besondere Rolle der Bauherren hervorheben will. Die Arbeitsgruppe KOOPERATION GdW-BDA-DST hat diesen Wettbewerb zur Unterstützung positiver Ansätze und Lösungen im Wohnungsbau im Jahr 1986 gestartet.
Umweltminister Franz Untersteller reagierte mit Erleichterung auf die gestern erzielte Einigung der Koalition zur Novelle des Klimaschutzgesetzes. Das Gesetz soll noch vor der Sommerpause vom Landtag beschlossen werden und löst dann das bisherige Klimaschutzgesetz aus dem Jahr 2013 ab.
„Mit diesem Gesetz schaffen wir eine neue Grundlage für zukunftsweisenden Klimaschutz im Land. Das war und ist ein Kernanliegen grüner Umweltpolitik in dieser Legislaturperiode“, sagte Untersteller.
Einstieg in die allgemeine PV-Pflicht bei Neubauten
Bahnbrechend sei vor allem die Einigung zur PV-Pflicht. „Wir sind das erste Bundesland, in dem auf Neubauten im Nicht-Wohnbereich standardmäßig eine Solaranlage installiert wird. Das ist innovativ und mutig. So wird Bauen modern und Klimaschutz zur Selbstverständlichkeit.“
Im Nichtwohnbereich, also zum Beispiel auf Lager- und Produktionshallen oder Parkhäusern gebe es ein enormes Flächenpotenzial, sagte Untersteller. Diese Dachflächen sind wie geschaffen für große Anlagen.
Untersteller sieht die PV-Pflicht auf Nicht-Wohngebäuden als Einstieg in eine allgemeine PV-Pflicht für Neubauten, die aus seiner Sicht in den nächsten Jahren kommen muss. „Nicht nur in Baden-Württemberg“, so Untersteller.
Abgesehen von dem Schub für die Solarenergie und den Klimaschutz, werde die PV-Pflicht auch Arbeitsplätze sichern und schaffen.
Kommunale Wärmeplanung
Ein weiteres zentrales Element im neuen Klimaschutzgesetz werde die kommunale Wärmeplanung sein, führte Untersteller weiter aus. Die rund 100 großen Städte und Kommunen, in denen etwa die Hälfte der Menschen in Baden-Württemberg leben, werden mit dem Gesetz verpflichtet eine umfassende Wärmeplanung vorzulegen. „Auf der Basis einer solchen Planung wird sich in den Kommunen einiges bewegen und bewegen lassen in Richtung erneuerbarer Wärme. Beispielsweise innovative Quartierskonzepte, oder der Ausbau von Wärmenetzen werden damit vorankommen“, sagte Untersteller. Die Kosten für die Planung trage das Land.
„Die Novelle des Klimaschutzgesetzes wird Baden-Württemberg nach vorne bringen“, bekräftigte der Umweltminister. „Wir entwickeln unsere Klimaschutzpolitik weiter und werden damit unserer Verpflichtung gegenüber künftigen Generationen gerecht.“
Quelle: PM des Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg vom 13.05.2020
Planung, Bau und Bewirtschaftung von inklusiven Wohnanlagen
Das Institut für Stadtplanung und Sozialforschung WEEBER+PARTNER (Stuttgart) untersuchte 16 Fallbeispiele und befragte dafür Verantwortliche in kommunalen, genossenschaftlichen und privaten Wohnungsunternehmen. Die Projekte zeichnen sich durch eine große Bandbreite planerischer und baulicher Ansätze aus. Soziale Vielfalt setzt der Studie zufolge bauliche Vielfalt voraus: In den Neubauquartieren entstanden unterschiedlich große und vielfältig geschnittene Miet-, Sozial- und Eigentumswohnungen. Sie sind – selbst innerhalb von Gebäuden – sozial gemischt, wobei sich die jeweiligen Anteile im Quartier aus lokalen Erfordernissen ableiten. Die Neubauquartiere bieten auch Platz für gemeinschaftliche Wohnformen, etwa für ältere und pflegebedürftige Menschen. Und sie zeichnen sich durch ein ansprechend gestaltetes und grünes Wohnumfeld aus. Konzeptvergaben fördern die Planung und Umsetzung solcher Vorhaben: Durch sie werden Grundstücke nicht nach Höchstpreis, sondern für das beste Konzept vergeben.
Die Studie wurde vom Innovationsprogramm Zukunft Bau des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) gefördert.
Sechs bis zehn Gigawatt Photovoltaikleistung könnten auf Berliner Gebäuden installiert werden. Mehr als genug, um 25 Prozent der Berliner Stromversorgung durch Solarenergie zu decken, wie es der Plan für Berlin vorsieht. Doch das jetzige Tempo beim Ausbau ist entschieden zu langsam. Der Masterplan Solarcity Berlin sieht vor, ein Viertel des Berliner Stromverbrauchs mit Photovoltaik zu produzieren. Bis 2030 soll dieses Ziel erreicht sein. Aktuell erzeugen Berliner Solaranlagen knapp ein halbes Prozent der in der Stadt benötigten Energie. Wissenschaftler der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin) zeigen nun erstmals in einer Solarpotenzialstudie, welche Gebäude sich für Solaranlagen eignen und mit welchen Einschränkungen gerechnet werden muss.
Heliatek, weltweit führender Anbieter organischer Solarenergielösungen gibt bekannt, dass die mehrfach ausgezeichnete Technologie vom TÜV Rheinland im Rahmen einer Ökobilanzanalyse (engl. LCA = Life Cycle Assessment) mit einem Carbon Footprint (dt. CO2-Fußabdruck) von weniger als 16 kg CO2e/m2 zertifiziert wurde. Für eine nachhaltige Zukunft bei einem immer weiter fortschreitenden Klimawandel muss der wachsende Energiebedarf dieses Planeten durch umweltfreundliche Low Carbon Energiequellen gedeckt werden. Heliatek hat organische Solarfolien industrieller Güte entwickelt, die für nahezu jede Gebäudeoberfläche geeignet sind und zur deutlichen Vermeidung von Treibhausgas-Emissionen beitragen.
Die untersuchten organischen Solarfolien sparen bereits nach weniger als 3 Monaten das CO2e (CO2-Äquivalent) ein, das während des gesamten Lebenszyklus, von der Herstellung bis hin zur Entsorgung, entsteht. „Wir können stolz verkünden, dass wir einen der umweltfreundlichsten Wege zur Stromerzeugung und zur deutlichen Vermeidung von Treibhausgas-Emissionen anbieten. Die einzigartige Zusammensetzung unserer organischen Solarfolien ohne toxische Materialien und mit PET basierten Schutzfolien macht selbst die Entsorgung der Module am Ende ihrer Lebenszeit einfach und zugleich umweltbewusst.“, sagt Guido van Tartwijk, CEO von Heliatek.
Um den Carbon Footprint mit anderen Solartechnologien vergleichen zu können, müssen alle Ergebnisse in g CO2e/kWh umgerechnet werden. Dieser Wert berücksichtigt die Stromerzeugung über die Lebensdauer für einen bestimmten Standort. Für Südeuropa hat HeliaSol® einen Carbon Footprint von nur 5-7 g CO2e/kWh (7-9 g CO2e/kWh in Zentraleuropa) und unterbietet damit schon jetzt deutlich alle gängigen Solartechnologien.
Abb.: Heliatek
Global Carbon Footprint of HeliaSol®
Standard Module auf Basis von kristallinem Silizium erreichen Werte von 40 – 100 g CO2e/kWh je nach Installationsstandort und Herkunft der Module. „Mit der geplanten Verbesserung unseres Wirkungsgrades werden wir den Carbon Footprint unseres Produktes noch weiter senken, um die Energiequelle mit dem niedrigsten CO2-Fußabdruck zu werden – einschließlich Wasserkraft, Wind- und Sonnenenergie. Dies ist ein wirklich grünes Produkt.“, sagt Jan Birnstock, CTO von Heliatek.
Heliatek installiert derzeit die neue Produktionsanlage zur Serienfertigung ihrer einzigartigen OPV-Solarfolien. Die Produktionslinie befindet sich in der Anlaufphase und wird ab Mitte 2020 organische Solarfolien mit einer jährlichen Kapazität von bis zu 1 Mio. m² herstellen.
Über die Ökobilanz des TÜV Rheinland
TÜV Rheinland hat Heliatek’s HeliaSol®, als eines der ersten Unternehmen der Solarindustrie, in einer Ökobilanz nach ISO 14040/44 zertifiziert. Diese Analyse bietet eine strukturierte und umfassende Methode zur Quantifizierung der Energie- und Materialflüsse sowie ihrer potenziellen Umweltauswirkungen. Die Ökobilanz analysiert die Umweltauswirkungen aller Phasen eines Produktlebens, von der Rohstoffbeschaffung über die Produktion und Nutzung bis hin zur Entsorgung am Ende des Produktlebens einschließlich aller Transport- und Lieferwege („Cradle-to-Grave“). Alle standortbezogenen Umrechnungen der TÜV Werte wurden von Heliatek durchgeführt.
Das TÜV Rheinland Zertifikat ist online unter der unten angegebenen ID-Nummer verfügbar und kann durch Scannen des folgenden QR-Codes abgerufen werden:
Über Heliatek
Als der Technologieführer in der organischen Photovoltaik entwickelt, produziert und vertreibt Heliatek industrielle, organische PV-Solarlösungen für nahezu jede Gebäudeoberfläche (horizontal, vertikal, gebogen, starr und flexibel). Heliatek steht für Energielösungen, die für verschiedene traditionelle Anwendungen konzipiert sind und aufgrund ihrer einzigartigen Eigenschaften bisher nicht möglich waren – sie sind ultraleicht, flexibel und wirklich grün. HeliaSol® ist eine fertige Lösung, ideal für die Nachrüstung bestehender Gebäude. HeliaFilm® ist eine maßgeschneiderte Solarfolie für Unternehmen der Bau- und Baustoffindustrie, die sich in ihre Fassaden- oder DachsystemProdukte integrieren lassen. Heliatek beschäftigt derzeit rund 150 Mitarbeiter an den Standorten Dresden und Ulm in Deutschland.
Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowie die Installation von Produktionstechnik wurden vom Freistaat Sachsen, der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union gefördert.
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