„Kurze Wege für den Klimaschutz“ – neuer BMUB-Förderansatz im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative


Wie lokale Initiativen und Vereine bei der Entwicklung und Durchführung von Klimaschutzprojekten aufNachbarschaftsebene unterstützt werden können, war Thema eines Expertentreffens am 4. Februar im Pestel-Institut in Hannover. Die Teilnehmer/innen aus Wissenschaft und Praxis diskutierten ein neues Förderkonzept des BMUB, das im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative die lokale Umsetzung von Klimaschutz unterstützen soll.

Klimaschutz und Lebensqualität

Das Förderkonzept „Kurze Wege für den Klimaschutz“ sieht vor, den Aufbau konkreter Angebote für klimafreundliches Alltagshandeln zu fördern. Dies können beispielsweise Projekte sein, die sich kritisch mit Konsum, Nutzen und Besitzen auseinandersetzen und, wie etwa Repair-Cafés oder Verleihstationen. Auch nachbarschaftliche Initiativen und Mitmach-Aktionen für mehr Klimaschutz im Alltag sollen gefördert werden. Die Projekte der „Kurzen Wege für den Klimaschutz“ sollen Treibhausgasemissionen vermeiden und gleichzeitig den Zusammenhalt in der Nachbarschaft fördern sowie die Lebensqualität in Quartieren und Kommunen verbessern.

Lokal, regional, national – Erweiterung der Nationalen Klimaschutzinitiative

Das Förderkonzept wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI, www.klimaschutz.de) des Bundesumweltministeriums erarbeitet. Die Förderung wäre eine strategische Erweiterung des Leistungsspektrums der NKI, indem künftig auch lokale Initiativen mit ihren Ideen zur direkten Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger unterstützt würden.

Weitere Informationen zur Nationalen Klimaschutzinitiative des BMUB unter www.klimaschutz.de.
Ansprechpartner/-partnerin:
Angelika Paar
ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg
Telefon: +49 6221 4767-73
E-Mail: angelika.paar@ifeu.de

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